Aktive

Nach vielen Trainingsstunden bei uns auf dem Sportplatz, einem erfolgreichen Vergleichswettkampf in Hedingen und dem Trainingsweekend in Willisau, stand endlich der Saisonhöhepunkt mit dem Turnfest in Muri vor der Tür. Mit durchschnittlich 30 Turnerinnen und Turner pro Wettkampfteil startete der TV Mettmenstetten wieder einmal in der 1. Stärkeklasse.

TV Mettmenstetten am KTF in Muri
   Das erste Mal seit langem startete der TVM wieder in der 1. Stärkeklasse
   und präsentiert sich dabei nach dem Wettkampf im neuen Outfit.
Anreise – Velo, ÖV oder Shuttle

Die kurze Distanz erlaubte es einmal mit dem Fahrrad an ein Turnfest, zu reisen. Neun Turner und drei Turnerinnen haben diese Gelegenheit genutzt und haben sich pünktlich um 11 Uhr am Bahnhof in Mettmenstetten besammelt. Ein Grüppchen Turnerinnen hatte bedenken, dass die 45-minütige Velotour mit dem Anstieg von der Reuss nach Muri zu viele Kräfte raubt und sich auf die Leistung am Sektionswettkampf negativ auswirken würde, und entschied sich deshalb für den ÖV. Die Gerätesektion organisierte spontan ein Shuttelbus vom Veranstalter und konnte so ebenfalls bequem anreisen.

Nach dem gewohnten Aufbau unserer Unterkunft und dem Verteilen der Festkarten konnte es losgehen.

1. Wettkampfteil – über 9 Punkte in der Pendelstafette

26 Punkte (knapp 8.7 Punkte pro Wettkampfteil) wurden vom Oberturner als Ziel herausgegeben. Pendelstafette und Kugelstossen stand im ersten Wettkampfteil auf dem Programm. In zwei 12er-Serien, gespickt mit Geräteturnerinnen und Geräteturner, lieferten sich die beiden Serien ein enges Rennen und überquerten schliesslich gleichzeitig die Ziellinie. Leider mussten wir auch dieses Jahr wieder einen Wechselfehler hinnehmen. Mit einer Note von 9.06 durfte man jedoch sehr zufrieden sein. Im Kugelstossen schwang Routinier Stefan Schmid mit 12.75 m (8.83) oben aus. Anja Junker folgte mit 8.81 m nur 0.02 Notenpunkten knapp dahinter. Auch Hubi von Skal zeigte mit seinen 12.50 m, dass er das Kugelstossen noch bestens beherrscht. Am Ende resultierte im Kugelstossen die Note 8.29. Mit einer Gesamtnote von 8.90 im 1. Wettkampfteil ist der Start in den Sektionswettkampf somit geglückt und der TVM befand sich voll auf Kurs.

2. Wettkampfteil – super Resultate im Weitsprung und Schleuderball

Weit springen und weit schleudern war im zweiten Wettkampfteil angesagt. Seit 2014, damals allerdings nur mit einer Handvoll Turnerinnen und Turner, erzielte der TVM im Weitsprung stets eine Note von über 9. Dieses Jahr startete man erstmals, mit total 17 Weitspringer und Weitspringerinnen, auf zwei Anlagen. Kein anderer Verein ist mit mehr Turnerinnen und Turner im Weitsprung angetreten! Auf der temporären Anlage mit eher harten Landung erreichten Yanick Heiniger (6.26 m), Dario Heiniger (6.10 m) und Svenja Gut (4.82 m) mit ihren Weiten die Maximalnote 10. Lea Götschi (4.63 m), Katja Künzi (4.55 m), Michelle Zehnder (4.54 m), Lisa Cantekin (4.45 m), Milena Heiniger (4.43 m), Petra Niederberger (4.40 m) und Roger Gut (5.64 m) gelangen ebenfalls ausgezeichnete Sprünge und erzielten allesamt eine Note von über 9. Ein spezieller Dank noch den beiden Andis Frick und Heiniger, welche auf ihren Anlagen vorne beim Balken (zu) knappe die Sprünge «gut» gerufen haben und so allfällige Zweifel der Kampfrichter schnell beseitigen konnten.

Im Schleuderball zeigte wiederum Stefan Schmid den Jungen den Meister und erreichte sein persönliches Ziel von 50 m mit 51.12 m und der Note 10 souverän. Mit Mark Gut (49.03 m) und Anja Junker (36.96 m) gelang zwei weiteren Schleuderer eine Note von über 9. Auch im Schleuderball konnten die Kampfrichter wiederum auf unsere Unterstützung zählen: Als die Landung eines Wurfes unseres Präsidenten verpasst wurde, reagierte Schmidi blitzschnell und zeigte auf den «Landepunkt». Mit 9.04 aus dem Weitsprung und den 8.74 resultierte in der Endabrechnung des 2. Wettkampfteils die Note 8.95.

3. Wettkampfteil – das Ziel liegt in Reichweite

Mit 400 m, Hochsprung, Speerwurf und Schaukelringe war ein volles Programm angesagt im 3. und letzten Wettkampfteil. Nachdem der 800 m in den letzten Jahren nicht die gewünschten Resultate lieferte, bot sich am Turnfest in Muri mit dem 400 m eine gute Alternative. In abgesprochener Startreihenfolge sprinteten die drei Turner dicht gefolgt von den zwei Turnerinnen los. Angetrieben von dessen Nervosität legte Dario Heiniger ein enormes Tempo vor und er erarbeitete sich ein Polster von ca. 20 m für die letzten 150m. Seine Beine wurden immer schwerer und es bahnte sich ein spannendes Finish an. Schliesslich konnte Yanik Sigrist Dario noch auf den letzten Metern abfangen und die Uhr stoppte bei 55.34 s. Unmittelbar hinter den zwei lief Stefan Gerber in 56.61 s ins Ziel. Für die Bestnote sorgte allerdings nicht ein Turner, sondern Svenja Gut. Sie absolvierte die 400 m in sehr schnellen 61.83 s und erzielte mit dieser Zeit die Maximalnote 10. Martina Schär rundete mit 68.99s das gute Resultat ab und mit der Note 9.16 hat sich der Wechsel auf die 400 m mehr als gelohnt.

Während des 400m-Laufs waren auch die Hochspringer im Einsatz. Leider lief es nicht ganz so rund, wie im letzten Jahr und einzig Petra Dahinden erfüllte mit 1.30 m ihre eigenen Erwartungen. Am Ende reichte es im Hochsprung für die Note 8.50.

Im Speerwurf konnte der Jahresmeisterschaftsweiteste, Lars Freimann, Mark Gut nicht wirklich ärgern. Sein weitester Speer landete bei 37.59 m (Note 8.92). Mit starken 41.93 m fehlten Mark lediglich 0.21 Punkte für die Höchstnote. Mit der Endnote 8.15 im Speerwurf folgte ein nächster kleiner Dämpfer im Hinblick auf die angestrebten 26 Punkte.

Gerätesektion Mättmi
Motiviert bereitet sich die Sektion Mättmi
auf ihren Vorführung vor.


Mittlerweile bereits zum vierten Mal stand auch die Gerätesektion des TVM an den Schaukelringen für den Verein im Einsatz. Bisher vermochte sich die junge Truppe rund um Hauptleiter, Andreas «Leio» Leidenix, von Jahr zu Jahr zu steigern. Auch dieses Jahr schaute es ganz danach aus. Die Elemente waren sauber geturnt und auch Synchronität und die Abgänge haben besser gepasst, als im Jahr zuvor. Im Training gerade auf den letzten Musikschlag fertig, mussten die Geräteturnerinnen und Geräteturner am Turnfest ellenlange 30 s länger in der Schlusspose ausharren, ehe die Musik ausklang. Wie ist denn das möglich, haben sich alle gefragt. Nachdem zu Beginn bereits das falsche Lied eingespielt wurde, war offenbar der Geschwindigkeitsregler der Musikanlage auch nicht richtig eingestellt und das Stück dauerte 5:07 min statt 4:40 min. Diese Verlangsamung wirkte sich natürlich auf diverse Bewertungspunkte negativ aus. Mit der Note 8.42 blieb man, folglich wenig überraschend, unter dem gesteckten Ziel von 8.70. Leio und sein Team waren dennoch zufrieden mit dem Geturnten und er meinte beim späteren Erfrischungsgetränk, dass durch dieses Missgeschick schon drei bis vier Zehntel verloren gingen.

Für interessierte befindet sich auf der Seite der Sektion eine Videoaufnahme der Vorführung.

 

Durch das ständige Eintragen auf dem Tablet, wusste Oberturner und «Statistikfreak» Yanick Heiniger bald, dass es für die 26 Punkte reichen würde. 26.36 lautete die Gesamtpunktzahl und bedeutete gleichzeitig die höchste Punktzahl des TVMs im Sektionswettkampf in diesem Jahrtausend. Nach dem Fototermin im neuen Ausgangs-Tenue wurde entsprechend und bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Einzelwettkampf und Volleyballturnier

Bereits eine Woche zuvor war ein Herren-Volleyballteam sowie fünf Einzelwettkämpfer und zwei Einzelwettkämpferinnen im Einsatz. Das Volleyballteam verpasste in der Vorrunde den Einzug in das Halbfinale und schloss das Turnier auf Platz 11 ab.

Sowohl im LA-Einzel bei den Männern als auch bei den Frauen war das Teilnehmerfeld eher klein, dafür umso hochkarätiger. So reichte es nur Yanick Heiniger mit seinem guten 8. Platz für eine Auszeichnung. Dario Heiniger verpasste die Auszeichnung als 28. um lediglich 57 Punkte. Erfreulicherweise bestritten dieses Jahr wieder einmal zwei Frauen den Leichtathletik 4-Kampf. Leider reichte es sowohl Leonie Pfalzgraf als auch Michelle Zehnder trotz guter Leistungen nicht für eine Auszeichnung.

Leichtathletik 6-Kampf Männer (Total 79 Athleten)
   

Punkte

100 m

Weit

Hoch

Kugel

Speer

1000m

8.*

Yanick Heiniger

4111

11.88 s

6.31 m

1.80 m

11.69 m

41.99 m

3:16.65 min

28.

Dario Heiniger

3737

12.51 s

6.03 m

1.60 m

12.00 m

37.74 m

3:19.71 min

47.

Stefan Gerber

3354

13.23 s

5.13 m

1.45 m

10.33 m

26.90 m

2:52.93 min

49.

Fabian Suter

3340

13.48 s

5.14 m

1.60 m

11.24 m

32.40 m

3:15.81 min

59.

Mark Gut

3147

14.02 s

5.11 m

1.50 m

11.82 m

43.21 m

3:47.08 min

* = Auszeichnung

Leichtathletik 4-Kampf Frauen (Total 31. Athletinnen)
   

Punkte

100m

Weit

Kugel

800m

16.

Leonie Pfalzgraf

2046

14.20 s

4.87 m

7.71 m

2:54.27 min

25.

Michelle Zehnder

1653

15.31 s

4.46 m

7.64 m

3:10.68 min

«Das isch scho immer im Trainingsweekend so gsi!», und wie man so schön sagt, never change a winning Trainingsweekend. Unter diesem Motto standen auch dieses Jahr wieder 10 motivierte Turnerinnen und Turner pünktlich am Freitagmorgen um 08:00 Uhr bereit für die Reise nach Willisau. Als um 08:10 Uhr auch noch der letzte Schlafsack zuhause abgeholt wurde, stand dem Trainingsweekend wirklich nichts mehr im Weg. Wie motiviert die Teilnehmer waren, zeigte sich schon auf der Autobahnraststätte. Für dieses Wochenende ist man sich auch nicht zu schade bei dem optimalen power Birchermüsli etwas mehr zu bezahlen.

Da der Schlafsack anscheinend doch nicht das einzige vergessene Stück war, musste eines der Autos noch einen Abstecher in ein Sportgeschäft machen. Ob sich die neuen Badehosen als gute Wahl erweisen, stellt sich im Laufe des Tages noch heraus.

Angekommen in Willisau wurde die Unterkunft bezogen, Sonnencreme eingestrichen und kurze Zeit später bereits die ersten Bälle geschleudert. Das wohlverdiente Mittagessen wurde auf der Tribüne des FC Willisau (Hoooop Willisou) gegessen und kaum war der letzte Biss verschlungen und eine neue Portion Sonnencreme aufgetragen, wurden (weibliche) Stimmen laut, die weitertrainieren wollten. Hochsprung, Speer, Dauerlauf und Kräftigung stand auf dem Trainingsplan. Aufgrund der heissen Temperaturen und der brennenden Sonne wurde das Ziel des Dauerlaufs in das Freibad Willisau verlegt. Da der Weg dorthin für einige doch etwas zu kurz gewesen wäre, führet uns der Trainingsweekend-Älteste als Navigator «absichtlich» zuerst in die falsche Richtung.

Während der Kräftigungsübungen in der Badi konnte sich jedoch niemand mehr richtig konzentrieren. Zu sehr galt die Aufmerksamkeit den neuen (knapp geschnittenen) Badehosen die unser Mati stolz präsentierte.

Auf das Abendessen gesellten sich noch einige neue Turner zu der Gruppe und diese konnten mit einem Lächeln feststellten, dass auch die beste UV-Schutz 50 Kindersonnencreme nicht alle Turner vor einem roten Kopf schützen kann. Nach dem Essen wurde der Teamzusammenhalt mit dem gemeinsamen Spiel «Fünflieberklopfen» gestärkt. Besonders ein Spieler wollte sich beweisen und packte alle seine DJ Moves aus. Dass dies mit dem Fünflieber unter der Hand nicht die beste Idee ist musste auch er schmerzlich feststellen.

Die wenigen die danach noch nicht müde waren, zog es noch auf eine Erkundungstour durch Willisau. Auf dem Nachhauseweg wurde wieder einmal der tolle Teamzusammenhalt im TVM aufgezeigt. Als sich eine Turnerin eine sehr sehr schwerwiegende Fleischwunde zuzog reagierten zwei Turner blitzschnell, organisierten eine Ambulanz und fuhren die komplette Gruppe sicher nachhause. Dass der Einkaufswagen am nächsten Tag zurückgebracht werden musste sollte selbstverständlich sein.

Am Samstagmorgen trafen noch die letzten Turner in Martinas Sommer-Camp ein und gemeinsam wurde Kugelstossen, Sprints und Pendelstafette trainiert. Vor dem Mittagessen wurde sogar noch ein zusätzlicher 400m Sprint eingelegt. Am Nachmittag stand nach freier Wahl zuerst Kugelstossen oder Weitsprung und später Schleuderball oder Hochsprung auf dem Programm. Die Kräftigungsübungen zum Abschluss waren etwas intensiver als noch am Tag zuvor in der Badi.

Die Vorbereitungen auf die Dart Jahresmeisterschaft am späteren Abend liefen unterschiedlich ab. Einige tobten sich vor dem Abendessen noch bei einem Beachvolley oder Fussballtennis aus, andere feuerten das Damenteam des FC Willisau bei dessen Match an. Hoooop Willisou!

Die besagte Jahresmeisterschafft fand wie schon seit Jahrhunderten im berühmten Sportrock statt. Für den extrem langen und sehr beschwerlichen Weg entschied sich das Trio Materialwart, Präsident und Weekend-Ältester ein motorisiertes Gefährt zu verwenden. Was von den meisten als pure Faulheit abgetan wurde, erwies sich als cleverer Schachzug. Gleich zwei der drei klassierten sich auf dem Podest und unser Mati wurde sogar seiner selbsternannten Favoritenrolle gerecht.

Um den Abend ausklingen zu lassen wurde die am Abend zuvor bereits erkundetet «Chrone» auserwählt. Neben dem Ambiente in der auch von Bikern beliebten Dorfbeiz trugen sicher auch die fairen Preise bei grösseren Bestellungen zu der guten Stimmung bei.

Am Sonntagmorgen konnte zu Beginn jeder noch einmal individuell seine Stammdisziplin trainieren. Anschliessend wurde ein kleiner Sprungwettkampf ausgetragen. In Dreierteams wurden Disziplinen wie Hochweitsprung oder Standweitsprung ausgetragen. Hätten die Turner da schon gewusst wie gross der Muskelkater davon sein wird, hätte wohl nicht jeder so viel Einsatz gezeigt. Als Abschluss gab es nach dem Mittagessen noch ein Spiel. Vom Namen «Touch Ruggby» sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen. Dies musste leider auch die zarte Hand eines Geräteturners schmerzlich feststellen.

Erschöpft aber zufrieden machten sich die Turner anschliessend auf den Nachhauseweg. Dass ein Auto auf dem Heimweg noch eine extra Rundfahrt im Kanton Luzern machte viel niemandem auf. Ob die schläfrige Fahrerin, die scheue Beifahrerin oder doch die unverständlichen Anweisungen von der Rückbank schuld daran waren, wird wohl für immer im Ungewissen bleiben.

An dieser Stelle, mit den Worten eines Durchschnitts-Hippsters, ein big thank you an den OT für die Organisation. Es war really nice, hat fun gemacht und see you in the nöchst year wieder.

 

Zürcher Kantonaler Gerätewettkampf 13. / 14. Mai 2017 in Bonstetten

 

OK 1

Knapp ein Monat vor der Durchführung der Kantonalen Gerätewettkämpfe sind die Vorbereitungen für diese zwei Tage in vollem Gange. Das 12-köpfige Organisationskomitee, unter der Leitung von Andreas Leidenix, tagt in regelmässigen Abständen, um für diesen Grossanlass gut gerüstet zu sein. Dazu sind etliche weitere Personen bereits im Vorfeld rund um diesen Anlass mit verschiedenen Aufgaben beschäftigt.

 

Anhand der eingegangen Anmeldungen sind es beinahe 1600 Turnerinnen in Bonstetten, die ihr turnerisches Können zeigen werden. Am Samstag finden die Wettkämpfe der Kategorien K1, K3, K5A und K5B und am Sonntag in den Kategorien K2, K4, K6, K7 und KDamen statt. Vor allem in den Kategorien K6, K7 und KDamen, welche am Sonntagnachmittag stattfinden, stehen turnerische Leckerbissen an den Geräten Sprung, Reck, Boden und Schaukelringe auf höchstem Niveau bevor.

Gespannt ist man natürlich auch auf das Abschneiden der rund 40 Turnerinnen von GETU Mättmi. Zwei bis sieben Trainingsstunden werden pro Woche absolviert, um so das nötige Rüstzeug für diesen Wettkampf zu bekommen. Zudem wird GETU Mättmi Ende März im Luzernerischen Willisau ein Trainingsweekend und in den Frühlingsferien in Mettmenstetten eine Trainingswoche durchführen, um möglichst optimal die Turnerinnen auf diesen Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Spitzenplätze und Auszeichnungen sind von GETU Mättmi in allen Kategorien bis K5 zuzutrauen. Drei Turnerinnen - Jaqueline Loretz, Meret Erpen und Aline Leidenix - wagen sich dieses Jahr sogar erstmals in K6 an den Start zu gehen.

Training Getu

Wir freuen uns auf möglichst viele Besucher im Kreise der Turnerfamilie bei tollen und spannenden turnerischen Darbietungen in der Sporthalle Schachen in Bonstetten zu begrüssen. Neben den tollen Wettkämpfen wird das Team der Festwirtschaft die Gäste auch mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen.

Am Morgen vom 17. September 2016 um 08.00 Uhr trafen sich siebzehn Turner und Turnerinnen vor der Turnhalle in Mettmenstetten und verteilten sich auf zwei Autos. Die Organisatoren der Turnfahrt waren zugleich die Fahrer und lenkten die Autos auf die Autobahn in Richtung Bern. Das Auto mit ausschliesslich männlichen Passagieren nutzte die Fahrt um diverse mitgebrachte Weine zu degustieren und zu bewerten.

In der Raststätte Kölliken stärkten wir uns für den restlichen Tag. Kurz nach der Abfahrt in Kölliken musste ein Auto ausserplanmässig einen weiteren Stopp einlegen, da der Tankdeckel sich löste.

Das erste Reiseziel hiess Murten, wo gleichzeitig bei kalt-nassen Wetterverhältnissen der Swiss International Seetriathlon stattfand und wir kurz den strampelnden Velofahrern zuschauten.

Das Fisch-Menü nahmen wir bei gutem regionalen Rot- und Weisswein auf dem Schiff ein. Leider zeigte sich der Himmel während der Schifffahrt über dem Murtensee von seiner bewölkten Seite. Eine Gruppe junger Frauen mit auffälligen Accessoires feierten auf dem Schiff Poltertag. Dies brachte einige Turnfahrtteilnehmer auf die Idee, jemand könnte für diese Gruppe die Hüllen fallen lassen und darum wurde intern Geld gesammelt. Es kam ein ansehnlicher Betrag zusammen doch aus einem unerfindlichen Grund verpasste dieser Jemand den richtigen Moment um auf die Gruppe zuzugehen….

Auf der anschliessenden Stadtführung durch Murten verstand Heinz, unser Stadtführer, es ausgezeichnet, die reiche historische Vergangenheit des Städtchens packend darzustellen. Mit humorvollen Anekdoten zog er alle in seinen Bann. Er wusste von der Zähringerstadt wie auch zur Schlacht von Murten Spannendes zu erzählen. Murten ist ein durch eine imposante, begehbare Ringmauer geschütztes Städtchen und strahlt eine Atmosphäre mit Charme aus. So liess man es sich denn auch nicht nehmen, nach der Stadtführung noch ein wenig die Gastfreundschaft in den Gastrobetrieben zu geniessen. Dort stiess dann auch der letzte Turnfahrtteilnehmer dazu.

Als nächstes ging es zum Schlafplatz in der Jugendherberge Avanches, wo wir uns ausruhten und ein paar Gesellschaftsspiele gespielt wurden. Nach dem köstlichen Nachtessen im Restaurant des Arcades versuchten einige Turnfahrtteilnehmer beim Lotto Express ihr Vermögen zu vervielfachen. Der Geldsegen blieb leider aus. In der Bar Le Forgeron, welche saisonal im Oktoberfest-Stil dekoriert war, liessen wir den Abend bei Dart, Bier und Cocktails feucht-fröhlich ausklingen.

Nach dem Morgenessen fuhren wir auf den nahegelegenen Mont Vully. Bei schönem Wetter hätte man dort einen atemberaubenden Ausblick auf den Murten-, Neuenburger- und Bielersee. Leider war uns das wetterbedingt verwehrt und wir begaben uns auf eine kurze, rutschige Wanderung zu den Höhlen La Lamberta. Die Grotten wurden zwischen 1916 und 1917 zur Verteidigung des Schweizer Mittellandes während des ersten Weltkriegs in den Sandstein gegraben. Dabei entstand ein 200 Meter langer Stollen.

Im romantisch eingerichteten Restaurant-Zelt konnten wir uns aufwärmen und genossen Käsefondue und Gemüselasagne. Vor und nach dem Essen spielte die eine Gruppe „Werwölfle“ und die andere „Domino“. Am Nachmittag reisten wir nach Guggisberg, wo eine Wanderung auf das Guggershörnli auf 1283 M. ü. M. bevorstand. Die Krönung der Wanderung war die lange und steile Holztreppe auf den Gipfelkopf und Aussichtsplattform des Guggershorns.

Bei weiteren Spielen und einem warmen Getränk im Restaurant Sternen in Guggisberg liessen wir die Turnfahrt nochmals Revue passieren und machten uns dann auf den Heimweg.

 

 

Turnverein Mettmenstetten erwartet 1400 Turnerinnen

Nach der Organisation der Mettmenstetter Festtage 1998 ist der Turnverein Mettmenstetten wieder bereit einen “Grossanlass“ zu organisieren. Im Sportzentrum Schachen in Bonstetten werden am 13./ 14. Mai 2017 beim Kant. Gerätewettkampf 1400 Turnerinnen sowie zahlreiche Zuschauer erwartet. Das Organisationskomitee hat bereits mit den ersten Aufgaben begonnen und setzt sich wie folgt zusammen:

OK-Präsident Andreas Leidenix
Vize-Präsident Nik Junker
Turnkomitee Mark Gut / Jon Eugster
Rechnungsbüro Ruth Schmid
Wirtschaft Daniel Hürlimann / Res Bachmann
Finanzen Daniel Rissi
Sekretariat Sandy Siegenthaler
Personal Olivia Bär
Sponsoring/Gönner Iris Fusinato
Presse/Werbung Andreas Heiniger

Aufgrund der fehlenden Infrastruktur wird dieser Sportanlass aber nicht in Mettmenstetten, sondern in Bonstetten stattfinden. Das Sportzentrum Schachen mit ihrer ausgezeichneten Infrastruktur ist gerade prädestiniert für Sportwettbewerbe dieser Art.

Dieser Kant. Gerätewettkampf soll auch für die Turnerinnen vom Getu Mettmi zu ihrem Saisonhöhepunkt in 2017 werden. Für Riegenchef Leio Leidenix liegen Top-Ten Plätze durchaus in ihren Möglichkeiten. Wer weiss, wenn alles passt, gelingt - wie Giulia Steingruber in Rio - einer Turnerin vom Getu Mettmi einem Sprung auf das Podest. Die zahlreichen Turnstunden und ein Trainingsweekend vom 24. bis 26. März 2017 in Willisau sollen das nötige Rüstzeug dazu bringen. Geturnt wird in sieben Leistungsstufen in den Disziplinen Boden, Schaukelringe, Minitramp und Reck.

Der Turnverein Mettmenstetten mit ihrer Riege “Getu Mettmi“ hoffen auch im fernen Bonstetten an diesem Wochenende auf zahlreiche Zuschauer und möglichst viele freiwillige Helfer. Interessierte können sich gerne bei Oliva Bär oder bei einem OK-Mitglied melden. Wir danken dafür und freuen uns auf diese Kantonalen Gerätewettkämpfe.   

Patronat
zkb
ztv

Seite 1 von 4

Sitzreservation Chränzli

Hier gehts zur Sitzreservation.

Termine

Chilbi Mättmi
Sa. 23. Sep.So. 24. Sep.
Dorfchilbi: Raclettestube
Sa. 23. Sep.So. 24. Sep.
Säuli-Cup Obfelden
Sa. 23. Sep.So. 24. Sep.
"Metzgete" Rössli Mettmenstetten
Fr. 29. September
Papiersammlung
Sa. 7. Oktober, 08:00
Jassturnier MR Sommerwirtschaft Sternen
Fr. 20. Oktober, 18:30
TV Mettmenstetten