«Das isch scho immer im Trainingsweekend so gsi!», und wie man so schön sagt, never change a winning Trainingsweekend. Unter diesem Motto standen auch dieses Jahr wieder 10 motivierte Turnerinnen und Turner pünktlich am Freitagmorgen um 08:00 Uhr bereit für die Reise nach Willisau. Als um 08:10 Uhr auch noch der letzte Schlafsack zuhause abgeholt wurde, stand dem Trainingsweekend wirklich nichts mehr im Weg. Wie motiviert die Teilnehmer waren, zeigte sich schon auf der Autobahnraststätte. Für dieses Wochenende ist man sich auch nicht zu schade bei dem optimalen power Birchermüsli etwas mehr zu bezahlen.

Da der Schlafsack anscheinend doch nicht das einzige vergessene Stück war, musste eines der Autos noch einen Abstecher in ein Sportgeschäft machen. Ob sich die neuen Badehosen als gute Wahl erweisen, stellt sich im Laufe des Tages noch heraus.

Angekommen in Willisau wurde die Unterkunft bezogen, Sonnencreme eingestrichen und kurze Zeit später bereits die ersten Bälle geschleudert. Das wohlverdiente Mittagessen wurde auf der Tribüne des FC Willisau (Hoooop Willisou) gegessen und kaum war der letzte Biss verschlungen und eine neue Portion Sonnencreme aufgetragen, wurden (weibliche) Stimmen laut, die weitertrainieren wollten. Hochsprung, Speer, Dauerlauf und Kräftigung stand auf dem Trainingsplan. Aufgrund der heissen Temperaturen und der brennenden Sonne wurde das Ziel des Dauerlaufs in das Freibad Willisau verlegt. Da der Weg dorthin für einige doch etwas zu kurz gewesen wäre, führet uns der Trainingsweekend-Älteste als Navigator «absichtlich» zuerst in die falsche Richtung.

Während der Kräftigungsübungen in der Badi konnte sich jedoch niemand mehr richtig konzentrieren. Zu sehr galt die Aufmerksamkeit den neuen (knapp geschnittenen) Badehosen die unser Mati stolz präsentierte.

Auf das Abendessen gesellten sich noch einige neue Turner zu der Gruppe und diese konnten mit einem Lächeln feststellten, dass auch die beste UV-Schutz 50 Kindersonnencreme nicht alle Turner vor einem roten Kopf schützen kann. Nach dem Essen wurde der Teamzusammenhalt mit dem gemeinsamen Spiel «Fünflieberklopfen» gestärkt. Besonders ein Spieler wollte sich beweisen und packte alle seine DJ Moves aus. Dass dies mit dem Fünflieber unter der Hand nicht die beste Idee ist musste auch er schmerzlich feststellen.

Die wenigen die danach noch nicht müde waren, zog es noch auf eine Erkundungstour durch Willisau. Auf dem Nachhauseweg wurde wieder einmal der tolle Teamzusammenhalt im TVM aufgezeigt. Als sich eine Turnerin eine sehr sehr schwerwiegende Fleischwunde zuzog reagierten zwei Turner blitzschnell, organisierten eine Ambulanz und fuhren die komplette Gruppe sicher nachhause. Dass der Einkaufswagen am nächsten Tag zurückgebracht werden musste sollte selbstverständlich sein.

Am Samstagmorgen trafen noch die letzten Turner in Martinas Sommer-Camp ein und gemeinsam wurde Kugelstossen, Sprints und Pendelstafette trainiert. Vor dem Mittagessen wurde sogar noch ein zusätzlicher 400m Sprint eingelegt. Am Nachmittag stand nach freier Wahl zuerst Kugelstossen oder Weitsprung und später Schleuderball oder Hochsprung auf dem Programm. Die Kräftigungsübungen zum Abschluss waren etwas intensiver als noch am Tag zuvor in der Badi.

Die Vorbereitungen auf die Dart Jahresmeisterschaft am späteren Abend liefen unterschiedlich ab. Einige tobten sich vor dem Abendessen noch bei einem Beachvolley oder Fussballtennis aus, andere feuerten das Damenteam des FC Willisau bei dessen Match an. Hoooop Willisou!

Die besagte Jahresmeisterschafft fand wie schon seit Jahrhunderten im berühmten Sportrock statt. Für den extrem langen und sehr beschwerlichen Weg entschied sich das Trio Materialwart, Präsident und Weekend-Ältester ein motorisiertes Gefährt zu verwenden. Was von den meisten als pure Faulheit abgetan wurde, erwies sich als cleverer Schachzug. Gleich zwei der drei klassierten sich auf dem Podest und unser Mati wurde sogar seiner selbsternannten Favoritenrolle gerecht.

Um den Abend ausklingen zu lassen wurde die am Abend zuvor bereits erkundetet «Chrone» auserwählt. Neben dem Ambiente in der auch von Bikern beliebten Dorfbeiz trugen sicher auch die fairen Preise bei grösseren Bestellungen zu der guten Stimmung bei.

Am Sonntagmorgen konnte zu Beginn jeder noch einmal individuell seine Stammdisziplin trainieren. Anschliessend wurde ein kleiner Sprungwettkampf ausgetragen. In Dreierteams wurden Disziplinen wie Hochweitsprung oder Standweitsprung ausgetragen. Hätten die Turner da schon gewusst wie gross der Muskelkater davon sein wird, hätte wohl nicht jeder so viel Einsatz gezeigt. Als Abschluss gab es nach dem Mittagessen noch ein Spiel. Vom Namen «Touch Ruggby» sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen. Dies musste leider auch die zarte Hand eines Geräteturners schmerzlich feststellen.

Erschöpft aber zufrieden machten sich die Turner anschliessend auf den Nachhauseweg. Dass ein Auto auf dem Heimweg noch eine extra Rundfahrt im Kanton Luzern machte viel niemandem auf. Ob die schläfrige Fahrerin, die scheue Beifahrerin oder doch die unverständlichen Anweisungen von der Rückbank schuld daran waren, wird wohl für immer im Ungewissen bleiben.

An dieser Stelle, mit den Worten eines Durchschnitts-Hippsters, ein big thank you an den OT für die Organisation. Es war really nice, hat fun gemacht und see you in the nöchst year wieder.

 

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