Bericht der 141. Generalversammlung vom 06. Februar 2015, auch erschienen in leicht redigierter Form im Anzeiger für das Amt Affoltern

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Der scheidende Präsident Hanspeter Kern (links) übergibt das Vereinsschiff seinem Nachfolger, Nik Junker.

Hanspeter Kern gibt die Vereinsleitung nach zehn Amtsjahren an Nik Junker weiter. Neuer Oberturner wird Yanick Heiniger. Während die Nachwuchsarbeit in den Jugend- und Geräteriegen erfreulich gedeiht, streichen die Faustballer die Segel.

Seine zehnte und letzte Generalversammlung war gleichzeitig die 141. der Vereinsgeschichte: Hanspeter Kern jun. legt die Zügel des Vereinswagens in jüngere Hände. Mit Nik Junker hat er einen motivierten und zugkräftigen Nachfolger gefunden, der mit grossem Applaus von den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen begrüsst wurde. Für seinen grossen Einsatz wurde Hanspeter Kern vom Verein mit einer schmucken Kuhglocke geehrt. Das Amt des Technischen Leiters – früher Oberturner genannt – geht von Hansjörg Trachsel an Yanick Heiniger weiter. Hansjörg Trachsel wird ihn während der Übergangszeit unterstützen, hat aber einen mehrmonatigen Auslandaufenthalt in seiner Planung und ist froh, konnte er mit Yanick Heiniger den aktuell erfolgreichsten Leichtathleten des Vereins für dieses Amt gewinnen.

 

Nachwuchserfolg und -problem

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Fritz von Aesch berichtet ein allerletztes Mal von den Aktivitäten der Faustballriege, die mangels Nachwuchs aufgelöst wird.

Die Jahresrückblicke der Riegen zeigten eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit in den Jugendriegen und im Geräteturnen. Rund 81 Meitli und 34 Buebe turnen aktiv in der Jugendriege mit, und in der Geräteriege durften 35 Top-Ten Platzierungen an Wettkämpfen vermeldet werden. Dies nota bene in Kategorien, wo zum Teil bis zu 350 Kinder mitmachen. Die ehrenamtlichen Leitereinsätze der Geräteriege beliefen sich im Jahr 2014 auf 1655 Einsatzstunden. Andreas Leidenix erklärte das anschaulich mit „von Januar bis Oktober steht also immer jemand in der Turnhalle“, wenn man von einem normalen Arbeitspensum ausgeht. Leider nicht erfolgreich war hingegen die Nachwuchsförderung bei den Faustballern, die zwar im Sommer keinen Match in der 2. Liga verloren, aber mangels Aktiven im Jahr 2015 nicht mehr antreten. Fritz von Aesch, der seit Jahren mit Herzblut diese Riege geleitet hat, ergriff somit zum letzten Mal in der Geschichte der Faustballriege das Wort. Gemäss Vereinsstatuten wird das Vermögen der Faustballriege während fünf Jahren gehortet und stünde einer sich neu gründenden Faustballriege zur Verfügung.

 

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Die drei neuen Freimitglieder Remo Hess, Mark Gut und Hanspeter Kern (v.l.n.r.) tragen ihre Laudatio gleich selber als Sketch vor.

20 Jahre für die Jugendriege

Für ihr 20-jähriges Engagement als Leiterin der Jugendriege wurde Yvonne Burkhard geehrt, und Reto Hess, Mark Gut und Hanspeter Kern erhielten nach 15-jähriger Mitgliedschaft in der Aktivenriege die Freimitgliedschaft. Ihre Laudatio übernahmen die drei gleich selber, in Form eines vorgezogenen Chränzli-Sketches mit dem Titel „Dise, Dä ander und Dä eint“, der das Wirken des jeweiligen Nachbarn innerhalb des Vereins ausleuchteten. Der Form halber führte Vizepräsident Andreas Frick dann doch noch eine konventionelle Wahl per Akklamation durch.

Ein wesentlicher Verlust

Bei allen Erfolgen und erfreulichen Nachrichten musste ganz zu Beginn der Versammlung der Hinschied zweier Vereinsmitglieder beklagt werden, Hans Sidler und Eugen Stähli. Letzter war bis zum letzten Tag einer der aktivsten Senioren und sein plötzlicher Hinschied beim Skifahren hinterlässt gerade in der Männerriege eine grosse Lücke. Viel junges Blut ist hingegen in der Damenriege am Werk, 20 Frauen nehmen regelmässig an Trainings und Anlässen teil, und die Verantwortliche Olivia Ferrari findet es schlichtweg „lässig“.

Beste Frau heisst Jessica Suter

In der Jahresmeisterschaft der Aktiven beteiligten sich 28 Mitglieder, davon sieben Frauen. Den Jahresmeistertitel brachte Hansjörg Trachsel ans Trockene, bester Junior wurde Reto Zimmermann und als beste Frau platzierte sich Jessica Suter in den Top Ten. Für fleissigen Trainingsbesuch wurden insgesamt 29 Mitglieder mit dem Trinkglas des Vereins ausgezeichnet. Erstmals in der Vereinsgeschichte konnte ein Turner, Emanuel Foster, an den Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen teilnehmen, wo er sich in der Kategorie K5 im sehr guten 33. Rang klassierte.

Mit sechs Neumitgliedern und einem neuen Präsidenten und TK-Chef startet der Turnverein Mettmenstetten ins neue Vereinsjahr, das wieder ein Chränzli im Herbst im Programm hat, das für alle Beteiligten einen grösseren Mehraufwand im Vergleich zu Normaljahren bedeutet.

>>> Und dieser Link führt zur Bildergalerie der Generalversammlung

 

Es war wieder einmal soweit das Ski-Weekend stand auf dem Programm des Turnverein Mettmenstetten. Geleitet und organisiert von Jessica und Fabian Suter. Das Ski-Weekend fand vom 24.-25.01.2015 auf dem Schweizer Pass Ibergeregg im Kanton Schwyz statt.

Der erste Tag des Ski-Weekends begann natürlich mit der Anreise. Die Zeit die von den Leitern durchgegeben wurde, konnte von allen (wirklich allen!) eingehalten werden. Somit war dieser Event super lanciert. Die Fahrt verlief ruhig und alle Mitgereisten kamen auf der Passhöhe von 1406m.ü.M. mehr oder weniger erholt an. Die einen verspürten den Drang sich vor der Öffnung der Skilifte einen Kaffee mit Gügs zu genehmigen. Als dieser kleine Kehlenbefeuchter getrunken war und alle sich warm angezogen hatten, konnte es auch schon losgehen mit dem Abenteuer. Die Sicht war mässig bis schlecht zu diesem Zeitpunkt. Doch der Turnverein, wie man ihn kennt, störte diese Sicht keineswegs und so fuhren wir viele Abfahrten bis die Oberschenkel zu brennen begannen. Bei den einten war dies früher der Fall, die andern nutzten die Skikarten mehr aus. Aber alle befanden sich vor dem Mittagessen an der Schneebar neben dem Restaurant Grossenboden. Die Musik war gut und das (eine) Bier stärkte uns wieder.

Zum Mittagessen trafen wir uns neben unserem Hotel Passhöhe im Restaurant Passhöhe. Das Essen kam in verschiedenen Etappen zu den Leuten, aber schmeckte allen besonders gut. Gestärkt und motiviert, montierten wir die zwei Bretter wieder unter die Beine. Die Sicht wurde auf den Nachmittag besser, aber die Begrenzungspfosten sah man dennoch doppelt... Doch wir fuhren bis die Skilifte abgestellt wurden. Danach beschlossen wir uns in der Sonnenbar vor dem Nachtessen gemeinsam zu treffen. Als unsere Gruppe am Treffpunkt ankam sassen natürlich die Frauen schon im Warmen und genossen einen Apéro. Es blieb uns nichts anderes übrig, da das Restaurant sehr überfüllt war, den Tisch auf der Terrasse zu nutzen und es uns bei leichtem Schneefall gemütlich zu machen.

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Um uns aufzuwärmen tranken wir Kaffee mit Gügs. Mit den zwei Netten jungen Frauen Marti und Jessica als Bedienung, vergassen wir schnell, dass wir im Freien sassen. 24.01.2015 war der Tag der Komplimente und somit wurden die zwei Jungen Bardamen mit Komplimenten überschüttet. Nach dem geschätzten 10. Kaffee war es auch schon wieder Zeit die Sonnenbar zu verlassen und sich auf den Kurvigen Weg Richtung Restaurant Passhöhe zu machen. Zum Glück waren es nur ein paar hundert Meter und es wurde auch niemand verletzt. Wie abgemacht befanden sich alle zusammen um 19:00 beim Abendessen. Die Stimmung war super und das Essen schmeckte hervorragend.

Der Abendverlauf wurde von allen Individuell gestaltet, aber man traf sich mit der ganzen Truppe wieder in der Sonnenbar. Der Karate Verein aus dem tiefen Aargau war zufälligerweise auch am Ski-Weekend und sass wie wir in der Sonnenbar. Der Karate-Verein forderte uns, nach lustigen Stunden, zu einem Witzduell heraus. Wie wir sind, nahmen wir das Duell mit Handkuss an. Rokko vom Team Karate fing an mit dem ersten Witz. Es war unglaublich wie er die ganze Bar unterhalten konnte. Wir wussten ab dem ersten Zeitpunkt, wir haben keine Chance. Aber aufgeben ist für uns niemals in Frage gekommen. Doch nach seinem Zweiten Witz und Daniel Rissis versuch, sahen wir es ein das wir keine Chance haben. Er war eine Klasse für sich. Nach etlichen lustigen und unterhaltsamen Stunden in dieser Sonnenbar, forderte die nette Bardame uns auf zu gehen. Doch dann fing die Geschichte von den verlorenen Handschuhen an. Yanik dachte oder träumte er habe seine Handschuhe in der Bar liegen gelassen, doch wir fanden sie nicht. Somit nahm er welche aus der Fundtruhe, damit auch er warme Hände hat. Als wir nach dem langen Marsch von der Sonnenbar bei unserem Hotel ankamen war das verlangen von den einen Gross und sie mussten noch ein Bier aus dem Selecta Automaten herauslassen. Viele waren zu diesem Zeitpunkt schon lange schlafen gegangen. Als auch die letzte Truppe nach dem Schlafenstrunk sich ins Bett begaben wurde es ruhig im Hotel.

Am nächsten Morgen verspürten drei des Turnvereins den Drang zu tanzen und mit lauter Musik die andern fröhlich zu stimmen, der Kater wurde weggetanzt. Dies gelang natürlich und man traf sich früh morgens um 9:00 Uhr zum Frühstück. Es war ein ordentliches Frühstück mit Wurst, Brot und Käse. Ach ja, die Handschuhe von Yanik fand er am nächsten Morgen im Auto wo er seine Schuhe angezogen hatte. Somit war die ganze Aufregung umsonst am letzten Abend. Nach dem Frühstück konnten wir gestärkt auf die Skier und die verschneiten Abhänge in Angriff nehmen. Es waren gute Pistenverhältnisse aber mit schlechter Sicht. Um Unfälle vorzubeugen traf man sich wieder in der Schneebar. Doch nicht wie am vorherigen Tag wurde Bier getrunken, sondern jeder nahm eine Cola. Es wurden noch ein paar Runden mit Karten gespielt um die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken. Das Mittagessen fand wieder im Restaurant Passhöhe statt.

Einige nutzten das Skiticket richtig aus und fuhren am Nachmittag bis ca. 15:00 die Pisten herunter. Somit war auch schon wieder das ganze Wochenende vorbei. Es sahen alle ein wenig mitgenommen aus aber das störte niemand. Die Rückfahrt wurde gut geplant und alle hatten Platz in den Autos. Ich nehme an, die meiste Zeit wurde auf dem Rückbank geschlafen, jedenfalls verlief die Fahrt gut und alle trafen sich wieder vor der Turnhalle Wygarten um sich zu verabschieden.

Es war ein sehr gelungenes und gut Organisiertes Wochenende. Danke an die Organisatoren, die Fahrer und nicht zu vergessen den freiwillig gemeldeten Bericht Schreiber.

 

Gefühlt mitten in der Nacht und bei Wind und Regen traf sich das kleine aber feine Grüppchen pünktlich bei der Turnhalle Wygarten.

Nach einer Fahrt über den Albis und einem Spurt durch den monsunartigen Regen kamen alle mehr oder weniger trocken in der Turnhalle in Adliswil an.

Nach einer kurzen Wartezeit ging es ans Einwärmen, alle Teilnehmer waren sehr motiviert und wollten unbedingt ein Fangis nach dem anderen spielen. Mit dem Hinweis, dass sie ihre Kräfte vielleicht noch ein bisschen sparen sollten, gaben sie sich schliesslich zufrieden. Kurz nach 09.00 Uhr stand dann auch bereits die erste Disziplin im Bereich Sprung an, die „Mehrfach-Sprung-Challenge“. Dabei waren mehrere Bahnen mit Reifen ausgelegt, bei denen die Abstände verschieden gross waren, wobei diejenigen Bahnen mit den grösseren Abstände mehr Punkte gaben. Jeder Teilnehmer hatte zwei Versuche. Nachdem beim ersten Versuch, bei dem bei den einen die Nerven noch etwas geflattert hatten, was dazu führte, dass sich die Ringe verschoben, was natürlich keine Punkte gab, sprangen beim zweiten Versuch alle die Weite, welche sie auch in den Trainings regelmässig gesprungen waren. Doch bereits nach der ersten Disziplin war klar, dass die „Mättmi Yolos“ wohl eher zu den Jüngsten ihrer Kategorie gehörten und es schwierig werden dürfte, mit den zum Teil doch viel Grösseren mitzuhalten. Dennoch blieb die Stimmung gut. Als nächstes stand die Hürden Staffete an. Hierbei handelte es sich um eine normale Staffette, nur dass auf der Strecke jeweils zwei Hürden von einer Höhe von 60 cm übersprungen werden mussten. Dies war für einige der Kleineren unseres Teams eine ziemliche Herausfoderung die sie aber sehr gut meisterten. Auch die Übergabe eines Tauchrings, ein weiterer Knackpunkt in den Trainings klappte gut, er ging nicht ein einziges Mal verloren.

Daraufhin folgte eine längere Pause und dann der Team Biathlon. Diesen konnten wir in unserer Halle nie richtig üben, da wir die Anlage nie richtig aufstellen konnten. Es klappte aber dennoch sehr gut. Bei diesem Wettkampf, welcher im Team bestritten wurde, ging es darum, auf einem Barren aufgestellte Markierkegel abzuschiessen und danach eine Runde zu rennen, wie bei einem echten Biathlon eben. Die zusätzliche Schwierigkeit war noch, dass in jeder Hallenecke jeweils zwei Teams starteten, man musste sich die jeweilige Schiessanlage also mit einem anderen Team teilen. Es konnte also auch schon mal vorkommen, dass man aus Versehen die Markierkegel des anderen Teams abschoss und ihm so unfreiwillig ein paar Punkte bescherte.

Als letzte Disziplin stand dann schlussendlich noch der Teamcross an. Das war ein Hindernislauf, welcher durch die ganze Halle inklusive Geräträume führte. Absolviert wurde er staffelmässig, jeder Athlet rannte zwei Runden. Hier wurde Fairplay gross geschrieben, die Betreuer wurden vor dem Start sogar noch extra informiert, dass man Schiedsrichter einsetzen würde um etwaiges übertriebenes Schubsen zu sanktionieren. Das stellte sich dann aber als überflüssig heraus, der Wettkampf verlief sehr fair. Auch hier hatte das Team aus Mettmenstetten wieder ein bisschen am Alters-und vor allem am Grössenunterschied zu knabbern aber sie liessen sich nicht entmutigen und schlugen sich tapfer.

Um etwa 12.00 Uhr war der Wettkampf beendet und die Rangverkündigung fand statt. Wie erwartet gelang es unserem Team nicht, sich auf den vorderen Rängen zu platzieren. Der 9. Aus 11 Plätzen ist aber  in Anbetracht der doch erschwerten Umstände ein gutes Resultat. Ausserdem hatten alle ihren Spass und konnten ihr Trainingsniveau halten, alles in allem ein erfolgreicher Tag!

Das letzte Faustballturnier der Männerriege fand am Schlussturnen vom Donnerstag, 17. Dezember 2014 statt mit 16 Teilnehmern in vier Mannschaften, etwas weniger als in früheren Jahren. Darum blieb nach den Faustball-Wettkämpfen noch Zeit für zwei zusätzliche Disziplinen, bei denen die Mannschaften weitere Punkte für die Gesamtwertung sammeln konnten: dem Korbball-Einwurf und einem Geschicklichkeits-Parcours.

Die Rangliste:

 Rang Team  TOTAL  Faustball  Korbball Parcours
 1.

Karl Suter
Bruno Bigler
Alfred Suter
Paul Freimann

 78  39 (2.) 23 (2.) 16 (1.)
2. 

Ueli Baur
Hans von Aesch
Hans Locher
Ernst Hottinger

 71  45 (1.) 21 (3.) 8 (2.)
3.  Geni Stähli
Manfred Jost
Ruedi Suter
Karl Graf
70   36 (3.) 31 (1.) 3 (3.)
4. Hans Nägeli
Werni Angst
Emil Gut
Jack Cochard
51 33 (4.) 18 (4.) 0 (4.)

Mit vollem Einsatz bei den Zusatzdisziplinen konnte das nach dem Faustball zweitplatzierte Team noch den Gesamtsieg ergattern.

 

Mit dem Vereinswettkampf geht die diesjährige Saison für die Geräteriege des TV Mettmenstetten zu Ende. Mit mehreren Podestplätzen und diversen Topten-Platzierungen an kantonalen Wettkämpfen können die Turnerinnen und Turner auf eine sehr erfolgreiche Wettkampfsaison zurückblicken.

Anna Fusinato und Eileen Siegenthaler heissen die beiden Siegerinnen von kantonalen Wettkämpfen. Eileen konnte sich die obersten Podestplätze am kantonalen Gerätewettkampf und an den kantonalen Gerätemeisterschaften sichern. Anna durfte sich am kantonalen Geräteturntag als Siegerin ausrufen lassen. Beide starteten in der Kategorie 4 und lieferten sich an allen Wettkämpfen hochstehende, spannende Duelle.

Als drittplatzierte im K5B konnte Juliana De Siebenthal einen weiteren Podestplatz für die Geräteriege Mettmenstetten erturnen.

Ergänzt wurden die starken Leistungen mit den Topten -Platzierungen von Larissa Kurmann im K3, Pola Pfenningwerth im K4, und Katja Künzli im K5B.

Aber nicht nur bei den Mädchen konnten hervorragende Resultate erzielt werden.

Mit Emanuel Foster konnte erstmals ein Turner aus Mettmenstetten an den Schweizermeisterschaften an den Start gehen. Emanuel qualifizierte sich mit einem 2. Platz am Frühlingswettkampf, einem 3. Platz am Geräteturntag, dem 5. Platz an den kantonalen Gerätemeisterschaften sowie einem Sieg am Kantonalfinal für die SM.

An der Schweizermeisterschaft klassierte er sich im 33. Rang im K5.

Nebst Emanuel konnten noch weitere Jungs tolle Ergebnisse erzielen. So konnte Jonas Kurmann am kantonalen Geräteturntag ebenfalls einen 3.Rang verzeichnen. Mit Pascal Bitterli, Niklas Burkhard, Tim Schmid und Gian Müller konnten sich noch weiter Turner von Mettmenstetten an diversen Wettkämpfen jeweils unter den Topten klassieren.

Den Saisonabschluss bildet traditionsgemäss der Vereinswettkampf. Bei diesem vereinsinternen Wettkampf werden nicht nur die Übungen an den Geräten bewertet, sondern auch die Beweglichkeit und Kraft. Aus allen Wettkampfteilen wird dann ein Total errechnet.

Am 10. und 12. Dezember gingen 43 Turner und Turnerinnen für dieses „Kräftemessen“ an den Start.

Nach einem hart umkämpften Wettkampf konnte sich Anna Fusinato als neue Vereinsmeisterin feiern lassen.

Wir Leiter gratulieren allen Turnerinnen und Turnern für die super Resultate an den vergangenen Wettkämpfen. Nach einem trainingsintensiven Herbst und Winter sind wir gespannt, wie die Resultate an den Wettkämpfen im 2015 ausfallen werden.

 

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Dieses Jahr nahmen wir das erste Mal am Kellerämterlauf (am 25.10.14) in Jonen teil. Unser kleines Grüppli mit 3 Knaben und 10 Mädchen freute sich bei angenehmen Temparaturen auf den bevorstehenden Start.

Als erste stand Larina Schmid am Start und hatte eine Strecke von 1 km zu meistern. Larina erreichte den 18. Schlussrang.

Als nächstes starteten Lenny Wolfisberg und Niklas Burkhard. Lenny konnte bis ins Ziel an der Spitze mithalten und erreichte mit einer Sekunde Rückstand den hervorragenden 2. Rang. Niklas klassierte sich auf dem 17. Rang.

Sina Hanusch (7. Rang) und Rony Hegetschweiler (11. Rang) konnten sich mit ihren guten Läufen im Mittelfeld klassieren.

Für die jüngeren Läuferinnen und Läufer (Jg. 07 + jünger) betrug die Strecke 500 m. Kian Schmid erreichte in seiner Kategorie den 12. Schlussrang. Den zweiten Podestplatz für uns holte sich Joy Tidas. Mit 1:55 min. erzielte sie den ausgezeichneten 3. Rang.

Bei den jüngsten Läuferinnen standen Romina Burkhard und Delia Helfenstein am Start. Nach der Hälfte des Rennens lagen sie dicht hintereinander auf Platz 7 und 8. Beide konnten sich noch steigern und mit einem tollen Schlussspurt erkämpfte sich Romina den 1. Platz! Delia verpasste das Podest nur knapp und erreichte den 4. Platz.

Unsere "älteren" Läuferinnen Leila Wolfisberg, Tanja und Melanie Peter hatten eine Laufstrecke von 1,5 km zu absolvieren. Melanie und Leila erreichten die Plätze 11 und 12, und Tanja in ihrer Kategorie den 5. Rang.

Allgemein wurden die Rennen sehr schnell angegangen, ein grosser Teil der Läuferinnen und Läufer kam von einer Laufriege!

Mit nur 13 Kindern am Start ganze 3 Podestplätze zu erobern ist für uns ein toller Erfolg. Herzliche Gratulation!

Am Samstag machte sich unsere gut gelaunte Gruppe auf den Weg nach Unbekannt. Wie üblich war die Turnfahrt ein Überraschungsausflug und bereits im Zug wurden erste Vermutungen aufgestellt wohin Die Reise führen wird. Im Tenue – grün und einem bunten Papier im Rucksack betraten wir den Zug Richtung Zürich.

Am Zürich HB stiegen wir in den (schnell-) Zug der uns ans Reiseziel bringen sollte um. So wurde dank der Tatsache dass jeder Zug mit der Endstation beschriftet ist klar, dass wir nach Basel geführt werden. Aber ein Problem mit den Stromleitungen liess uns eine geschlagene Halbestunde in Dietikon fest sitzen. Zumindest wurde uns dies mehrmals, sehr freundlich verkündigt. Später fuhr der Zug ohne weiteres nach Basel wo wir um die Mittagszeit ausstiegen. Sogleich bildeten wir Gruppen an 6 bis 7 Leuten, assen etwas zu Mittag und erfuhren dann von unseren Reiseleitern Lars Freimann und Yannick Sigrist dass es nun einen Foxtrail durch Basel zu bestreiten gibt. Ein Foxtrail soll einem die Stadt und ihre Geschichte etwas näher bringen und dies tat er auch.

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Am Ende des Stadtlaufs gönnte sich die erste Gruppe noch ein Bier bevor es zurück zum Basel Bahnhof ging. Von dort aus machten wir uns am späteren Nachmittag auf zu unserer Unterkunft – eine Jugendherberge. Aber so schnell wir dort waren, waren wir auch wieder auf dem Weg ins Zentrum. Von einem netten, gesprächigen Basler in lila Hemd wurde uns über alte Zeiten von Klein- und Grossbasel in einer Stadtführung erzählt. Anschliessend assen wir ein ausgesprochen gutes Bierfondue in einer Brauerei. Selbstverständlich gab es nicht Wein, sondern Bier als Durstlöscher dazu. Mit einem eigenen Zapfhahn auf dem Tisch schien es, als hätte das Bierfass ein Leck.

Die Nacht war noch jung, als sich unsere bisher gemeinsamen Wege trennten. Einige traten bereits den Weg zur Unterkunft an während andere sich weiter ins Basler- Nachtleben stürzten. So erlebte man teils einen sehr ruhigen, nächsten Morgen beim Frühstücksbuffet mit breiter Auswahl an Essen und Getränken. Doch es blieb nicht den ganzen Tag ruhig in unserer aufgestellten Truppe. Wir machten uns nämlich auf zur nächsten Aktivität bei der wir, wie angekündigt, nass werden. Kurz bevor es losging wurde jedoch klar gestellt wer nun diesen hier vorliegenden Bericht zu schreiben hat. Dafür benötigten wir unser buntes Papier aus denen wir Papierflieger basteln sollten. So bastelten wir am früheren Vormittag am Ufer des Rheins unsere teils sehr kreativen „Flugis" und liessen sie starten.

Kurze Zeit später erfuhren wir dann was auf uns zukommen wird. Eine Flussfahrt in Paddelbooten auf dem Rhein. Mit Schwimmwesten und erfahrenen Leitern bestiegen wir unsere zwei Gummiboote. Fluss aufwärts, Fluss abwärts paddelten und manövrierten wir, dass wir beinahe zur Sonntagsattraktion in Basel wurden. Sobald unsere Bötchen in Reichweite von einander waren, begann der nasse Teil. Wir spritzen uns gegenseitig so viel Wasser mit den Paddeln an, das man meinen könnte die gesamte Mannschaft sei gekentert. Die warme Dusche danach haben wir uns regelrecht verdient.

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Nach dem gemeinsamen Mittag essen marschierten wir los an den Basler Bahnhof wo wir die Heimreise antraten. Unterwegs wurde viel gelacht, einige schliefen auch da die Bootsfahrt ziemlich anstrengend war. In Mettmenstetten verabschiedeten wir uns dann, und kehrten nach diesem ereignisreichen und lustigen Wochenende heim. Vielen Dank nochmal an die beiden Organisatoren, es war wirklich sehr toll in Basel!

Die Gerätemeisterschaft in Effretikon brachte wieder eine Siegerin hervor ... Der letzte Wettkampf der Saison fand am letzten Wochenende in Effretikon statt. Das Niveau am letzten Wettkampf ist nochmal etwas gestiegen und so sind wir stolz, auch an diesem letzten Wettkampf so tolle Leistungen zu vermerken. Wir freuen uns sehr über den Sieg von Eileen Siegenthaler (Kategorie 4, 186 Turnerinnen), welche sich bereits zum zweiten Mal den 1. Rang in dieser Saison holte. Anna Fusinato (ebenfalls Kategorie 4), Siegerin des letzten Wettkampfs, verpasste beim Ringabgang durch einen kurzen Griff zum Boden den 2. Platz und landete so auf Rang 4. Weiter zeigte Roxane Voser grossartige Noten an allen Geräten und holte sich dadurch den 13. Rang, Pola Pfenningwerth auf Rang 26 und Lea Götschi zum 1. Mal in den Auszeichnungsrängen auf Platz 33 ergänzten die hervorragende Team-Leistung. Weitere Auszeichnungen erhielten in der Kategorie 5B (107 Turnerinnen) Juliana De Siebenthal (10.), Jacqueline Loretz (17.) sowie Aline Leidenix und Katja Künzi (32.). In der Kategorie K3 (222 Turnerinnen) verpasste Larissa Kurmann leider um 0.05 Punkte das Podest und wurde 4. vor Elena Widmer (15.), Jill Wettstein (51.), Leona Rösch (61.) und Jenny Neuhaus auf Rang 93. In der Kategorie K2 (313 Turnerinnen) gelang es folgenden Turnerinnen, eine Auszeichnung zu erturnen: Selina Meier (25.), Aline Gottsmann (41.), Angelina Vollenweider (62.), Jana Eisenegger (87.), Larina Schmid (125.) und Lara Albrecht (135.). In der Kategorie K1 (415 Turnerinnen) gelang dies Ylenia Tsianakas (48.), Alani Widmer (58.), Noelia Vollenweider (106.), Riana Buchele (115.), Janice Meier (133.) und Gloria Vallini auf Rang 143. Auch bei den Knaben gab es Auszeichnungen zu gewinnen. So erturnten sich Pascal Bitterli (19.) und Niklas Burkhard (21.) eine Auszeichnung in der Kategorie K1 (72 Turner). In der Kategorie K2 (69 Turner) brillierten Jonas Kurmann (4.) und Gian Müller (13.), in der Kategorie K4 (43 Turner) Tim Schmid auf Rang 6 und in der Kategorie 5 (39 Turner) Emanuel Foster auf Rang 5. Die Saison ist zu Ende und einige Turnerinnen und Turner wechseln in höhere Kategorien, wo es daran geht, die neuen Elemente kennen zu lernen, zu üben und zu perfektionieren. Auch gibt es wieder mehr Zeit, um Kraft und Beweglichkeit optimal zu trainieren, damit wir im Frühling 2015 wieder für die neue Wettkampfsaison bereit sind.

Alljährlich findet kurz vor den Sommerferien die Jugi-Jahresmeisterschaft statt. Zu diesem Anlass wurde auch dieses Jahr die Jugi Maschwanden eingeladen.

  

Als es am Samstagmorgen, 5. Juli 2014, so richtig zu regnen begann, war die Motivation bei einigen Kindern und Jugendlichen sicher noch nicht so gross für den Wettkampf. Dies änderte sich aber schnell, nachdem sich alle auf dem Sportplatz Wygarten in Mettmenstetten eingefunden haben. Der 60m Lauf wurde noch bei strömendem Regen durchgeführt. Durch die nasse Bahn blieben die Leistungen hinter den Erwartungen. Beim Weitsprung und Ballwurf/Kugelstossen waren die Anlagen zwar noch nass, aber das Wetter zeigte sich langsam von der besseren Seite. Für den 1000m Lauf wurde es dann drückend warm, so dass alle nach dem Lauf zu ihren Trinkflaschen greifen mussten.

 

Salome Hegi gewann bei den Mädchen (Jahrgang 1998 - 2000) in überragender Art und Weise. Sie erzielte sämtliche Tagesbestleistungen. Ihr gleich tat es Lenny Wolfisberg (Jahrgang 2005 + jünger), der bis auf den Ballwurf ebenfalls alle Einzeldisziplinen für sich entscheiden konnte.

 

Insgesamt waren 66 Kinder/Jugendliche am Start. Auffällig war, dass lediglich 18 Knaben an der Jahresmeisterschaft teilnahmen. Nachdem alle TeilnehmerInnen für ihre Leistungen nebst Wurst und Brot mit einer kleinen Süssigkeit belohnt wurden, liess es sich Markus Stotz bei der Rangverkündigung nicht nehmen, alle WettkämpferInnen aufzurufen und ihre Gesamtleistungen zu erwähnen. Die ersten drei jeder Kategorie wurden mit einer Medaille ausgezeichnet.

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Die Jugi-Jahresmeisterschaft 2014 war wiederum eine gelungene Veranstaltung. Wer nächstes Jahr dabei sein möchte und noch nicht in der Jugi Mettmenstetten ist, meldet sich bitte bei Reto Eisenegger (reto_isi[at]yahoo.com).

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Weitere Bilder sind in der Gallery zu finden
http://www.tvmettmenstetten.ch/index.php/bildergalerie/jugi/2014/jugi-jahesmeisterschaft

 

 

 

 

 

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Im Vorfeld war lange nicht klar, ob der TVM auch dieses Jahr an den Einkampfmeisterschaften des AZO teilnehmen wird. Schliesslich haben sich dennoch vier Wettkämpfer und eine Wettkämpferin vom TV Mettmenstetten entschlossen ihre Form am ersten Saisonhöhepunkt vom 29. Mai in Thalwil zu testen.

Die erste Disziplin am Vormittag, der Weitsprung der Männer, endete beinahe mit einer Überraschung im Bruderduell zwischen Yanick und Dario Heiniger. Ausgerechnet in seinem besten Sprung übertrat Dario den Balken nur hauchdünn. Aufmerksame Zuschauer meinten, dass dieser Sprung sogar über die 5.80m gewesen wäre. Dadurch verpasste der kleinere Bruder, oder besser gesagt der jüngere Bruder das Familienduell erstmals zu gewinnen. Yanick zeigte einmal mehr einen sehr ausgeglichen Wettkampf und konnte erstmals auch im Speerwerfen mit einem Wurf von 43.37m seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. In seiner Paradedisziplin über 100m kam es wiederum zum Zweikampf mit Thomas Rellstab vom STV Wald. Nachdem der Zürcher Oberländer wie schon im letzten Jahr die schnellste Vorlaufzeit realisierte, kehrte Yanick auch dieses Jahr das Blatt noch zu seinen Gunsten und gewann das spannende Rennen mit 11.46 mit nur gerade 1/100 Sekunde Vorsprung und verteidigte dadurch erfolgreich den Titel über 100m.

Auch die beiden Nachwuchshoffnungen Fabian Suter und Marco Grossmann zeigten ebenfalls recht ausgeglichene Wettkämpfe und deuteten somit ihre Mehrkampfqualitäten an.

Bei den Frauen schaffte Milena Heiniger, wie schon im letzten Jahr, wiederum den Sprung auf das Podest. Im Hochsprung überquerte sie sehr gute 1.40m und im Weitsprung erzielte sie 4.41m. Dadurch klassierte sich Milena auf den sehr Rängen zwei und drei.

Für diese fünf Teilnehmer ist also der erste Test für das kommende Turnfest durchaus gelungen und dürften also bereit sein für die kommenden Wettkämpfe am Turnfest im Zürcherischen Ossingen.

Resultate

100m, Männer: 1. Yanick Heiniger 11,46 (VL 11,43); 12. Dario Heiniger 12,42; 17. Fabian Suter 13,01; 18; Marco Grossmann 13,20

Weit, Männer: 3. Yanick Heiniger 5,77m; 12. Dario Heiniger 5,53 m; 14. Fabian Suter 5,15 m; 16. Marco Grossmann 4,85m

Hoch, Männer: 2. Yanick Heiniger 1,80 m; 13. Dario Heiniger 1,55 m; 14. Fabian Suter 1,50 m

Speer, Männer: 6. Yanick Heiniger 43,37m; 11. Dario Heiniger 30,91m; 13. Marco Grossmann 29,87m; 15. Fabian Suter 23,54m

Kugel, Männer: 13. Yanick Heiniger 11,30m; 15. Fabian Suter 9,85m; 16. Dario Heiniger 9,70m; 18. Marco Grossmann 8,74m

Weit, Frauen: 3. Milena Heiniger 4,41 m

Hoch, Frauen: 2. Milena Heiniger 1,40 m 

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