Es war wieder einmal soweit das Ski-Weekend stand auf dem Programm des Turnverein Mettmenstetten. Geleitet und organisiert von Jessica und Fabian Suter. Das Ski-Weekend fand vom 24.-25.01.2015 auf dem Schweizer Pass Ibergeregg im Kanton Schwyz statt.

Der erste Tag des Ski-Weekends begann natürlich mit der Anreise. Die Zeit die von den Leitern durchgegeben wurde, konnte von allen (wirklich allen!) eingehalten werden. Somit war dieser Event super lanciert. Die Fahrt verlief ruhig und alle Mitgereisten kamen auf der Passhöhe von 1406m.ü.M. mehr oder weniger erholt an. Die einen verspürten den Drang sich vor der Öffnung der Skilifte einen Kaffee mit Gügs zu genehmigen. Als dieser kleine Kehlenbefeuchter getrunken war und alle sich warm angezogen hatten, konnte es auch schon losgehen mit dem Abenteuer. Die Sicht war mässig bis schlecht zu diesem Zeitpunkt. Doch der Turnverein, wie man ihn kennt, störte diese Sicht keineswegs und so fuhren wir viele Abfahrten bis die Oberschenkel zu brennen begannen. Bei den einten war dies früher der Fall, die andern nutzten die Skikarten mehr aus. Aber alle befanden sich vor dem Mittagessen an der Schneebar neben dem Restaurant Grossenboden. Die Musik war gut und das (eine) Bier stärkte uns wieder.

Zum Mittagessen trafen wir uns neben unserem Hotel Passhöhe im Restaurant Passhöhe. Das Essen kam in verschiedenen Etappen zu den Leuten, aber schmeckte allen besonders gut. Gestärkt und motiviert, montierten wir die zwei Bretter wieder unter die Beine. Die Sicht wurde auf den Nachmittag besser, aber die Begrenzungspfosten sah man dennoch doppelt... Doch wir fuhren bis die Skilifte abgestellt wurden. Danach beschlossen wir uns in der Sonnenbar vor dem Nachtessen gemeinsam zu treffen. Als unsere Gruppe am Treffpunkt ankam sassen natürlich die Frauen schon im Warmen und genossen einen Apéro. Es blieb uns nichts anderes übrig, da das Restaurant sehr überfüllt war, den Tisch auf der Terrasse zu nutzen und es uns bei leichtem Schneefall gemütlich zu machen.

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Um uns aufzuwärmen tranken wir Kaffee mit Gügs. Mit den zwei Netten jungen Frauen Marti und Jessica als Bedienung, vergassen wir schnell, dass wir im Freien sassen. 24.01.2015 war der Tag der Komplimente und somit wurden die zwei Jungen Bardamen mit Komplimenten überschüttet. Nach dem geschätzten 10. Kaffee war es auch schon wieder Zeit die Sonnenbar zu verlassen und sich auf den Kurvigen Weg Richtung Restaurant Passhöhe zu machen. Zum Glück waren es nur ein paar hundert Meter und es wurde auch niemand verletzt. Wie abgemacht befanden sich alle zusammen um 19:00 beim Abendessen. Die Stimmung war super und das Essen schmeckte hervorragend.

Der Abendverlauf wurde von allen Individuell gestaltet, aber man traf sich mit der ganzen Truppe wieder in der Sonnenbar. Der Karate Verein aus dem tiefen Aargau war zufälligerweise auch am Ski-Weekend und sass wie wir in der Sonnenbar. Der Karate-Verein forderte uns, nach lustigen Stunden, zu einem Witzduell heraus. Wie wir sind, nahmen wir das Duell mit Handkuss an. Rokko vom Team Karate fing an mit dem ersten Witz. Es war unglaublich wie er die ganze Bar unterhalten konnte. Wir wussten ab dem ersten Zeitpunkt, wir haben keine Chance. Aber aufgeben ist für uns niemals in Frage gekommen. Doch nach seinem Zweiten Witz und Daniel Rissis versuch, sahen wir es ein das wir keine Chance haben. Er war eine Klasse für sich. Nach etlichen lustigen und unterhaltsamen Stunden in dieser Sonnenbar, forderte die nette Bardame uns auf zu gehen. Doch dann fing die Geschichte von den verlorenen Handschuhen an. Yanik dachte oder träumte er habe seine Handschuhe in der Bar liegen gelassen, doch wir fanden sie nicht. Somit nahm er welche aus der Fundtruhe, damit auch er warme Hände hat. Als wir nach dem langen Marsch von der Sonnenbar bei unserem Hotel ankamen war das verlangen von den einen Gross und sie mussten noch ein Bier aus dem Selecta Automaten herauslassen. Viele waren zu diesem Zeitpunkt schon lange schlafen gegangen. Als auch die letzte Truppe nach dem Schlafenstrunk sich ins Bett begaben wurde es ruhig im Hotel.

Am nächsten Morgen verspürten drei des Turnvereins den Drang zu tanzen und mit lauter Musik die andern fröhlich zu stimmen, der Kater wurde weggetanzt. Dies gelang natürlich und man traf sich früh morgens um 9:00 Uhr zum Frühstück. Es war ein ordentliches Frühstück mit Wurst, Brot und Käse. Ach ja, die Handschuhe von Yanik fand er am nächsten Morgen im Auto wo er seine Schuhe angezogen hatte. Somit war die ganze Aufregung umsonst am letzten Abend. Nach dem Frühstück konnten wir gestärkt auf die Skier und die verschneiten Abhänge in Angriff nehmen. Es waren gute Pistenverhältnisse aber mit schlechter Sicht. Um Unfälle vorzubeugen traf man sich wieder in der Schneebar. Doch nicht wie am vorherigen Tag wurde Bier getrunken, sondern jeder nahm eine Cola. Es wurden noch ein paar Runden mit Karten gespielt um die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken. Das Mittagessen fand wieder im Restaurant Passhöhe statt.

Einige nutzten das Skiticket richtig aus und fuhren am Nachmittag bis ca. 15:00 die Pisten herunter. Somit war auch schon wieder das ganze Wochenende vorbei. Es sahen alle ein wenig mitgenommen aus aber das störte niemand. Die Rückfahrt wurde gut geplant und alle hatten Platz in den Autos. Ich nehme an, die meiste Zeit wurde auf dem Rückbank geschlafen, jedenfalls verlief die Fahrt gut und alle trafen sich wieder vor der Turnhalle Wygarten um sich zu verabschieden.

Es war ein sehr gelungenes und gut Organisiertes Wochenende. Danke an die Organisatoren, die Fahrer und nicht zu vergessen den freiwillig gemeldeten Bericht Schreiber.

Am Samstag machte sich unsere gut gelaunte Gruppe auf den Weg nach Unbekannt. Wie üblich war die Turnfahrt ein Überraschungsausflug und bereits im Zug wurden erste Vermutungen aufgestellt wohin Die Reise führen wird. Im Tenue – grün und einem bunten Papier im Rucksack betraten wir den Zug Richtung Zürich.

Am Zürich HB stiegen wir in den (schnell-) Zug der uns ans Reiseziel bringen sollte um. So wurde dank der Tatsache dass jeder Zug mit der Endstation beschriftet ist klar, dass wir nach Basel geführt werden. Aber ein Problem mit den Stromleitungen liess uns eine geschlagene Halbestunde in Dietikon fest sitzen. Zumindest wurde uns dies mehrmals, sehr freundlich verkündigt. Später fuhr der Zug ohne weiteres nach Basel wo wir um die Mittagszeit ausstiegen. Sogleich bildeten wir Gruppen an 6 bis 7 Leuten, assen etwas zu Mittag und erfuhren dann von unseren Reiseleitern Lars Freimann und Yannick Sigrist dass es nun einen Foxtrail durch Basel zu bestreiten gibt. Ein Foxtrail soll einem die Stadt und ihre Geschichte etwas näher bringen und dies tat er auch.

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Am Ende des Stadtlaufs gönnte sich die erste Gruppe noch ein Bier bevor es zurück zum Basel Bahnhof ging. Von dort aus machten wir uns am späteren Nachmittag auf zu unserer Unterkunft – eine Jugendherberge. Aber so schnell wir dort waren, waren wir auch wieder auf dem Weg ins Zentrum. Von einem netten, gesprächigen Basler in lila Hemd wurde uns über alte Zeiten von Klein- und Grossbasel in einer Stadtführung erzählt. Anschliessend assen wir ein ausgesprochen gutes Bierfondue in einer Brauerei. Selbstverständlich gab es nicht Wein, sondern Bier als Durstlöscher dazu. Mit einem eigenen Zapfhahn auf dem Tisch schien es, als hätte das Bierfass ein Leck.

Die Nacht war noch jung, als sich unsere bisher gemeinsamen Wege trennten. Einige traten bereits den Weg zur Unterkunft an während andere sich weiter ins Basler- Nachtleben stürzten. So erlebte man teils einen sehr ruhigen, nächsten Morgen beim Frühstücksbuffet mit breiter Auswahl an Essen und Getränken. Doch es blieb nicht den ganzen Tag ruhig in unserer aufgestellten Truppe. Wir machten uns nämlich auf zur nächsten Aktivität bei der wir, wie angekündigt, nass werden. Kurz bevor es losging wurde jedoch klar gestellt wer nun diesen hier vorliegenden Bericht zu schreiben hat. Dafür benötigten wir unser buntes Papier aus denen wir Papierflieger basteln sollten. So bastelten wir am früheren Vormittag am Ufer des Rheins unsere teils sehr kreativen „Flugis" und liessen sie starten.

Kurze Zeit später erfuhren wir dann was auf uns zukommen wird. Eine Flussfahrt in Paddelbooten auf dem Rhein. Mit Schwimmwesten und erfahrenen Leitern bestiegen wir unsere zwei Gummiboote. Fluss aufwärts, Fluss abwärts paddelten und manövrierten wir, dass wir beinahe zur Sonntagsattraktion in Basel wurden. Sobald unsere Bötchen in Reichweite von einander waren, begann der nasse Teil. Wir spritzen uns gegenseitig so viel Wasser mit den Paddeln an, das man meinen könnte die gesamte Mannschaft sei gekentert. Die warme Dusche danach haben wir uns regelrecht verdient.

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Nach dem gemeinsamen Mittag essen marschierten wir los an den Basler Bahnhof wo wir die Heimreise antraten. Unterwegs wurde viel gelacht, einige schliefen auch da die Bootsfahrt ziemlich anstrengend war. In Mettmenstetten verabschiedeten wir uns dann, und kehrten nach diesem ereignisreichen und lustigen Wochenende heim. Vielen Dank nochmal an die beiden Organisatoren, es war wirklich sehr toll in Basel!

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Im Vorfeld war lange nicht klar, ob der TVM auch dieses Jahr an den Einkampfmeisterschaften des AZO teilnehmen wird. Schliesslich haben sich dennoch vier Wettkämpfer und eine Wettkämpferin vom TV Mettmenstetten entschlossen ihre Form am ersten Saisonhöhepunkt vom 29. Mai in Thalwil zu testen.

Die erste Disziplin am Vormittag, der Weitsprung der Männer, endete beinahe mit einer Überraschung im Bruderduell zwischen Yanick und Dario Heiniger. Ausgerechnet in seinem besten Sprung übertrat Dario den Balken nur hauchdünn. Aufmerksame Zuschauer meinten, dass dieser Sprung sogar über die 5.80m gewesen wäre. Dadurch verpasste der kleinere Bruder, oder besser gesagt der jüngere Bruder das Familienduell erstmals zu gewinnen. Yanick zeigte einmal mehr einen sehr ausgeglichen Wettkampf und konnte erstmals auch im Speerwerfen mit einem Wurf von 43.37m seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. In seiner Paradedisziplin über 100m kam es wiederum zum Zweikampf mit Thomas Rellstab vom STV Wald. Nachdem der Zürcher Oberländer wie schon im letzten Jahr die schnellste Vorlaufzeit realisierte, kehrte Yanick auch dieses Jahr das Blatt noch zu seinen Gunsten und gewann das spannende Rennen mit 11.46 mit nur gerade 1/100 Sekunde Vorsprung und verteidigte dadurch erfolgreich den Titel über 100m.

Auch die beiden Nachwuchshoffnungen Fabian Suter und Marco Grossmann zeigten ebenfalls recht ausgeglichene Wettkämpfe und deuteten somit ihre Mehrkampfqualitäten an.

Bei den Frauen schaffte Milena Heiniger, wie schon im letzten Jahr, wiederum den Sprung auf das Podest. Im Hochsprung überquerte sie sehr gute 1.40m und im Weitsprung erzielte sie 4.41m. Dadurch klassierte sich Milena auf den sehr Rängen zwei und drei.

Für diese fünf Teilnehmer ist also der erste Test für das kommende Turnfest durchaus gelungen und dürften also bereit sein für die kommenden Wettkämpfe am Turnfest im Zürcherischen Ossingen.

Resultate

100m, Männer: 1. Yanick Heiniger 11,46 (VL 11,43); 12. Dario Heiniger 12,42; 17. Fabian Suter 13,01; 18; Marco Grossmann 13,20

Weit, Männer: 3. Yanick Heiniger 5,77m; 12. Dario Heiniger 5,53 m; 14. Fabian Suter 5,15 m; 16. Marco Grossmann 4,85m

Hoch, Männer: 2. Yanick Heiniger 1,80 m; 13. Dario Heiniger 1,55 m; 14. Fabian Suter 1,50 m

Speer, Männer: 6. Yanick Heiniger 43,37m; 11. Dario Heiniger 30,91m; 13. Marco Grossmann 29,87m; 15. Fabian Suter 23,54m

Kugel, Männer: 13. Yanick Heiniger 11,30m; 15. Fabian Suter 9,85m; 16. Dario Heiniger 9,70m; 18. Marco Grossmann 8,74m

Weit, Frauen: 3. Milena Heiniger 4,41 m

Hoch, Frauen: 2. Milena Heiniger 1,40 m 

TV Mettmenstetten