Zürcher Kantonaler Gerätewettkampf 13. / 14. Mai 2017 in Bonstetten

 

OK 1

Knapp ein Monat vor der Durchführung der Kantonalen Gerätewettkämpfe sind die Vorbereitungen für diese zwei Tage in vollem Gange. Das 12-köpfige Organisationskomitee, unter der Leitung von Andreas Leidenix, tagt in regelmässigen Abständen, um für diesen Grossanlass gut gerüstet zu sein. Dazu sind etliche weitere Personen bereits im Vorfeld rund um diesen Anlass mit verschiedenen Aufgaben beschäftigt.

 

Anhand der eingegangen Anmeldungen sind es beinahe 1600 Turnerinnen in Bonstetten, die ihr turnerisches Können zeigen werden. Am Samstag finden die Wettkämpfe der Kategorien K1, K3, K5A und K5B und am Sonntag in den Kategorien K2, K4, K6, K7 und KDamen statt. Vor allem in den Kategorien K6, K7 und KDamen, welche am Sonntagnachmittag stattfinden, stehen turnerische Leckerbissen an den Geräten Sprung, Reck, Boden und Schaukelringe auf höchstem Niveau bevor.

Gespannt ist man natürlich auch auf das Abschneiden der rund 40 Turnerinnen von GETU Mättmi. Zwei bis sieben Trainingsstunden werden pro Woche absolviert, um so das nötige Rüstzeug für diesen Wettkampf zu bekommen. Zudem wird GETU Mättmi Ende März im Luzernerischen Willisau ein Trainingsweekend und in den Frühlingsferien in Mettmenstetten eine Trainingswoche durchführen, um möglichst optimal die Turnerinnen auf diesen Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Spitzenplätze und Auszeichnungen sind von GETU Mättmi in allen Kategorien bis K5 zuzutrauen. Drei Turnerinnen - Jaqueline Loretz, Meret Erpen und Aline Leidenix - wagen sich dieses Jahr sogar erstmals in K6 an den Start zu gehen.

Training Getu

Wir freuen uns auf möglichst viele Besucher im Kreise der Turnerfamilie bei tollen und spannenden turnerischen Darbietungen in der Sporthalle Schachen in Bonstetten zu begrüssen. Neben den tollen Wettkämpfen wird das Team der Festwirtschaft die Gäste auch mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen.

Los geht’s

Ganze 15 Turnerinnen und Turner trafen sich freudig am frühen Samstagmorgen, um gemeinsam das Wochenende in den Bergen zu verbringen. Dieses Jahr ging es nach Hasliberg-Reuti, der Heimat des Meringue oder auch bekannt als Swiss knife Valley. Für einige war es der erste Besuch in diesem Skigebiet, für andere wiederum bereits das dritte Mal in dieser Saison.

Nachdem alle Autos in Reuti parkiert werden konnten, ging es auch schon direkt auf die Piste. Das Wetter hätte nicht besser sein können.

Weltklasse unterwegs

Auf der Piste einmal unterwegs, konnte einem nichts mehr stoppen, ausser natürlich die gefühlten tausend anderen Skifahrern. Da jedoch alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen brillante Skifahrer sind, blieb es zum Glück unfalllos. Ein Teilnehmer hatte sein hart erspartes Vermögen in eine komplette neue Ausrüstung gesteckt. Leider vermochte auch die beste Ausrüstung nicht über die Bigfoot Vergangenheit hinweg täuschen. Die Skistöcke waren dort mehr Accessoire als nützlich. Hierbei möchte noch als Denkanstoss erwähnt werden, dass ein guter Schnäuzer perfekt zum neuen Dress passen würde. Zurück zu den Skistöcken. Diese wurden im Skigebiet stark beansprucht, denn leider ist die Skiroutenführung nicht optimal ausgereift, wodurch das allseits beliebte Stöckle regelmässig auftrat. Vom billig Teil, aus Grossmutters Zeiten, bis zum komplett überteuerten CHF 90.- Modell, alle haben der Belastung standgehalten. Ob sich das Skigebiet als Borders Paradies bezeichnen darf, ist stark zu bezweifeln. Das Mittagessen am Samstag war wegen langer Wartezeiten und diätbewussten Portionen weniger erfreulich. Da konnte auch der Sonnenschein an der Kasse nichts ändern, dass für Sonntag in einer anderen Beiz reserviert wurde.

Zur normalen Après-Ski Zeit kamen dann alle wieder zusammen, um mehr oder weniger sich gemeinsam auf die Talabfahrt zu begeben. Hierbei stach ein Teilnehmer besonders durch seine ungewohnte führsorgliche Art heraus. Heldenhaft brachte er die Damen der Skiwelt unversehrt ins Tal. Eine Nomination zum Helden des Alltags wäre für diese Aktion nur das Mindeste. Der anschliessende Après-Après-Ski zog sich etwas in die Länge, wodurch es nicht allen gelang, sich für das Nachtessen umzuziehen. Wie es sich für ein solches Wochenende gebührt, gab es ein schmackhaftes Fondue. Auf Wunsch sogar mit extra Knoblauch, was ausgelassene Stimmung verbreitete. Wer zuerst sein Brot im Caquelon verlor, musste diesen Bericht schreiben. Ein Foulspiel hierzu möchte nochmals erwähnt werden. Gesättigt bis stark überfressen begab sich die Horde zurück in den Après-Après-Après-Ski. Ausgelassen und teils mit Skischuhen wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Ambitionierter zweiter Tag

Am nächsten Morgen kamen alle wieder, wie kann es anders auch sein, zum Essen zusammen. Den Frühstücksraum zu finden war schon eine eigene Herausforderung. Am Tisch zeichnete sich ein unterhaltsamer Anblick ab. Während einige sich noch mit dem Fondue vom Vorabend beschäftigten, kämpften andere unter dem Schlafmangel, welcher durch unliebsame Holzfällergeräusche ausgelöst wurde. Unser Held des Alltages hatte zwar ein Händchen Frauen in Sicherheit zu bringen, doch leider schien sein Umgang mit dem Feuer noch nicht gänzlich ausgereift. Ein zweiter Tag bei herrlichstem Wetter begann und alle stürzten sich früh mit Ihren Skiern auf die Piste. Zwei Teilnehmer merkten am Vortag jedoch, dass Ihr Material ein Service gebrauchen könnte. So suchten diese als erstes das Skigeschäft auf und konnten danach, dank dem White race Schliff, ihr volles Potential nutzen. Ein wahrer Genuss für all jene, welche diesen Talenten begegnen durfte. Bis zum Mittag hielten sowohl Material als auch Mensch die Anstrengungen gut aus. Bei Sonnenschein und leichtem Wind, genoss die Gruppe ihre Rösti im Freien und tankte neue Energie für den Nachmittag. Die Konzentration lies nach dem Mittagessen stark nach und so erwischten einige die nur schwer zu verfehlenden Steinhaufen. Bei unserem erfahrensten Teilnehmer, hinterliess diese Begegnung bleibende Spuren am Material. Nach und nach füllte sich im Restaurant die Anzahl jener, welche zu erschöpft waren um Ski zu fahren. Ein Teilnehmer sah besonders mitgenommen aus. Auf die Frage über sein Wohlbefinden, wurde stets der Föhn als Schuldigen angeprangert. Ob auch der Durst vom Vorabend Schuld an der Misere haben könnte, blieb offen.

Gegen fünf Uhr machten sich alle auf den Rückweg, welcher sich durch zahlreiche Staus verlängerte. Somit endete ein prachtvolles Ski-Wochenende spätabends in Mettmenstetten. Dem Organisator gebührt grosser Dank und man freut sich bereits auf nächstes Jahr.

Am Morgen vom 17. September 2016 um 08.00 Uhr trafen sich siebzehn Turner und Turnerinnen vor der Turnhalle in Mettmenstetten und verteilten sich auf zwei Autos. Die Organisatoren der Turnfahrt waren zugleich die Fahrer und lenkten die Autos auf die Autobahn in Richtung Bern. Das Auto mit ausschliesslich männlichen Passagieren nutzte die Fahrt um diverse mitgebrachte Weine zu degustieren und zu bewerten.

In der Raststätte Kölliken stärkten wir uns für den restlichen Tag. Kurz nach der Abfahrt in Kölliken musste ein Auto ausserplanmässig einen weiteren Stopp einlegen, da der Tankdeckel sich löste.

Das erste Reiseziel hiess Murten, wo gleichzeitig bei kalt-nassen Wetterverhältnissen der Swiss International Seetriathlon stattfand und wir kurz den strampelnden Velofahrern zuschauten.

Das Fisch-Menü nahmen wir bei gutem regionalen Rot- und Weisswein auf dem Schiff ein. Leider zeigte sich der Himmel während der Schifffahrt über dem Murtensee von seiner bewölkten Seite. Eine Gruppe junger Frauen mit auffälligen Accessoires feierten auf dem Schiff Poltertag. Dies brachte einige Turnfahrtteilnehmer auf die Idee, jemand könnte für diese Gruppe die Hüllen fallen lassen und darum wurde intern Geld gesammelt. Es kam ein ansehnlicher Betrag zusammen doch aus einem unerfindlichen Grund verpasste dieser Jemand den richtigen Moment um auf die Gruppe zuzugehen….

Auf der anschliessenden Stadtführung durch Murten verstand Heinz, unser Stadtführer, es ausgezeichnet, die reiche historische Vergangenheit des Städtchens packend darzustellen. Mit humorvollen Anekdoten zog er alle in seinen Bann. Er wusste von der Zähringerstadt wie auch zur Schlacht von Murten Spannendes zu erzählen. Murten ist ein durch eine imposante, begehbare Ringmauer geschütztes Städtchen und strahlt eine Atmosphäre mit Charme aus. So liess man es sich denn auch nicht nehmen, nach der Stadtführung noch ein wenig die Gastfreundschaft in den Gastrobetrieben zu geniessen. Dort stiess dann auch der letzte Turnfahrtteilnehmer dazu.

Als nächstes ging es zum Schlafplatz in der Jugendherberge Avanches, wo wir uns ausruhten und ein paar Gesellschaftsspiele gespielt wurden. Nach dem köstlichen Nachtessen im Restaurant des Arcades versuchten einige Turnfahrtteilnehmer beim Lotto Express ihr Vermögen zu vervielfachen. Der Geldsegen blieb leider aus. In der Bar Le Forgeron, welche saisonal im Oktoberfest-Stil dekoriert war, liessen wir den Abend bei Dart, Bier und Cocktails feucht-fröhlich ausklingen.

Nach dem Morgenessen fuhren wir auf den nahegelegenen Mont Vully. Bei schönem Wetter hätte man dort einen atemberaubenden Ausblick auf den Murten-, Neuenburger- und Bielersee. Leider war uns das wetterbedingt verwehrt und wir begaben uns auf eine kurze, rutschige Wanderung zu den Höhlen La Lamberta. Die Grotten wurden zwischen 1916 und 1917 zur Verteidigung des Schweizer Mittellandes während des ersten Weltkriegs in den Sandstein gegraben. Dabei entstand ein 200 Meter langer Stollen.

Im romantisch eingerichteten Restaurant-Zelt konnten wir uns aufwärmen und genossen Käsefondue und Gemüselasagne. Vor und nach dem Essen spielte die eine Gruppe „Werwölfle“ und die andere „Domino“. Am Nachmittag reisten wir nach Guggisberg, wo eine Wanderung auf das Guggershörnli auf 1283 M. ü. M. bevorstand. Die Krönung der Wanderung war die lange und steile Holztreppe auf den Gipfelkopf und Aussichtsplattform des Guggershorns.

Bei weiteren Spielen und einem warmen Getränk im Restaurant Sternen in Guggisberg liessen wir die Turnfahrt nochmals Revue passieren und machten uns dann auf den Heimweg.

 

 

Turnverein Mettmenstetten erwartet 1400 Turnerinnen

Nach der Organisation der Mettmenstetter Festtage 1998 ist der Turnverein Mettmenstetten wieder bereit einen “Grossanlass“ zu organisieren. Im Sportzentrum Schachen in Bonstetten werden am 13./ 14. Mai 2017 beim Kant. Gerätewettkampf 1400 Turnerinnen sowie zahlreiche Zuschauer erwartet. Das Organisationskomitee hat bereits mit den ersten Aufgaben begonnen und setzt sich wie folgt zusammen:

OK-Präsident Andreas Leidenix
Vize-Präsident Nik Junker
Turnkomitee Mark Gut / Jon Eugster
Rechnungsbüro Ruth Schmid
Wirtschaft Daniel Hürlimann / Res Bachmann
Finanzen Daniel Rissi
Sekretariat Sandy Siegenthaler
Personal Olivia Bär
Sponsoring/Gönner Iris Fusinato
Presse/Werbung Andreas Heiniger

Aufgrund der fehlenden Infrastruktur wird dieser Sportanlass aber nicht in Mettmenstetten, sondern in Bonstetten stattfinden. Das Sportzentrum Schachen mit ihrer ausgezeichneten Infrastruktur ist gerade prädestiniert für Sportwettbewerbe dieser Art.

Dieser Kant. Gerätewettkampf soll auch für die Turnerinnen vom Getu Mettmi zu ihrem Saisonhöhepunkt in 2017 werden. Für Riegenchef Leio Leidenix liegen Top-Ten Plätze durchaus in ihren Möglichkeiten. Wer weiss, wenn alles passt, gelingt - wie Giulia Steingruber in Rio - einer Turnerin vom Getu Mettmi einem Sprung auf das Podest. Die zahlreichen Turnstunden und ein Trainingsweekend vom 24. bis 26. März 2017 in Willisau sollen das nötige Rüstzeug dazu bringen. Geturnt wird in sieben Leistungsstufen in den Disziplinen Boden, Schaukelringe, Minitramp und Reck.

Der Turnverein Mettmenstetten mit ihrer Riege “Getu Mettmi“ hoffen auch im fernen Bonstetten an diesem Wochenende auf zahlreiche Zuschauer und möglichst viele freiwillige Helfer. Interessierte können sich gerne bei Oliva Bär oder bei einem OK-Mitglied melden. Wir danken dafür und freuen uns auf diese Kantonalen Gerätewettkämpfe.   

Patronat
zkb
ztv

 

Mit dem TV Mettmenstetten unterwegs – Ziel 26 Punkte knapp verpasst

Ein Jahr vor dem Kant. Turnfest im Tösstal fand am vergangenen Wochenende in Wetzikon bereits in diesem Jahr ein grosses Zusammentreffen der Zürcher Turnerfamilie statt. Am Start war auch der Turnverein Mettmenstetten, der durch den TELEZ aus Zürich begleitet wurde. Aufgrund der 900 Jahr Feierlichkeiten waren die Mettmenstetter bereits am Freitag am Start und zeigten bei hochsommerlichem Wetter mehrheitlich einen tollen Wettkampf.

 

Mit 38 Turner/innen startete der TV Mettmenstetten mit so vielen Teilnehmern wie schon seit Jahren nicht mehr und verfolgte das Ziel, in der 2. Stärkeklasse die Punktzahl aus dem Vorjahr zu verbessern, bzw. die Wunsch-Schallgrenze von 26 Punkte zu übertreffen. Nicht ganz so einfach, wenn man bedenkt, dass die Mettmenstetter in diesem Jahr mit einer weitaus grösseren Gruppe an den Start gegangen sind. Mit einem Vergleichswettkampf, einem Trainingsweekend anfangs Mai in Willisau und – trotz Fussball EM – gut besuchten Trainings waren die Vorbereitungen ideal. Nach letzten Anweisungen des Technischen Leiters Yanick Heiniger starteten die Mettmenstetter zu ihrem Vereinswettkampf wie gewohnt mit der Pendelstafette über 80m. Auch dieses Jahr blieben die 11 Turnerinnen und 11 Turner nicht von Wechselfehlern verschont. Mit dabei auch „Oldie“ Andi Frick, der schon seit über 30 Jahre für den Verein im Einsatz ist. Zwar ist er nicht mehr ganz so schnell wie in jüngeren Jahren, aber er ist nach wie vor eine wichtige Mannschaftsstütze im Verein. Mit der erreichten Punktzahl von 8.52 Punkte waren Yanick Heiniger und sein Team, trotz Zuschlag von zwei Sekunden, zufrieden. Im gleichzeitig stattfindenden Schleuderballwettkampf gab es mit einem „Nuller“ aber bereits den ersten Dämpfer. Zwar schleuderte Mark Gut den Ball auf ausgezeichnete 51.61m und Vereinspräsident Nik Junker auf 44.68m, doch die Punktzahl von 6.82 blieb natürlich weit unter ihren Erwartungen.

Angriff "Total" im Weitsprung

„Nur nicht den Kopf hängen lassen“ war nun die Devise für den 2. Wettkampfteil. Mit dem Weitsprung folgte doch eine ihrer Paradedisziplinen. Die Anweisungen des Oberturners „ein Sicherheitssprung im 1. Durchgang“ waren nicht zu übersehen. 1. Ziel erreicht! Die Kampfrichter konnten bei allen Springer eine gültige Weite notieren. Somit konnte „Angriff total“ folgen. Dabei machte Dario Heiniger einen Riesensatz auf 6.37m. Vereinskollegen und Zuschauer waren begeistert. Sein Bruder Yanick blieb mit 6.31m nur wenig zurück. Auch die vielen Frauen im Team erfreuten sich über weite Sprünge. Leonie Pfalzgraf erreichte 4.69m, Milena Heiniger 4.39m und die erst 14-jährige Lea Götschi 4.16m. Mit solchen Top-Leistungen und 9.08 Punkte konnten wieder verlorene Zehntels-Punkte wettgemacht werden. Lagen die angestrebten 26 Punkte vielleicht doch noch im Bereich des Möglichen? Doch im Allround-Fachtest, folgte der nächste Rückschlag. Das 7 köpfige Team unter der Leitung von Daniel Rissi und Yanik Sigrist schafften die angestrebten 8 Punkte nicht. Dafür schwangen im gleichzeitig stattfindenden Kugelstossen die “starken“ Männer wieder obenauf und erreichten gute 8.64 Punkte. Allen voran stiess Routinier Mark Gut die 5kg schwere Kugel auf stolze 14.23m.

Steigerung in den Schaukelringen

Im 3. Wettkampfteil waren die zahlreich angereisten Schlachtenbummler sehr gespannt auf das anspruchsvolle Schaukelringprogramm. Unter der Leitung von Andreas Leidenix zeigten die 17 Turnerinnen und 5 Turner gekonnt ihre Übungen und begeisterten die zahlreich angereisten Schlachtenbummler. Das Ergebnis waren strahlende Gesichter beim 5-köpfigen Leiterteam und bei den Turnerinnen und Turner, wurde doch die letztjährige Note mit 8.57 klar übertroffen. Die zahlreichen Trainings machten sich also bezahlt. Gleichzeitig wurde auch in den leichtathletischen Disziplinen 800m, Hochsprung und Speerwerfen um die letzten Punkte gekämpft. „Chömed namal“ motivierte der initiative TV-Präsident Nik Junker seine „Fraue und Manne“. So zeigte Stefan Gerber über 800m einmal mehr, welches Potenzial in ihm schlummert. Bei drückender Hitze stoppten die Uhren für den 27-jährigen Biologen sehr gute 2:11.35. Dahinter kam Yanik Sigrist gefolgt von Martina Schär als schnellste Frau. Im Hochsprung erreichte Yanick Heiniger wie schon am Einzelwettkampf ausgezeichnete 1.80m. Zusammen mit den drei talentierten Frauen Leonie Pfalzgraf (1.40m), Milena Heiniger (1.35m) und Petra Dahinden (1.30m) konnte die hohe Punktzahl von 9.25 notiert werden. Im Speerwerfen verblüffte Dario Heiniger seine Kameraden erneut mit einer persönlichen Bestleistung. Das 800gr Wurfgeräte flog im 2. Durchgang auf spitzenmässige 45.37m. Mark Gut mit 40.90m und Hansjörg Trachsel mit 37.66m folgten dahinter.

26 Punkte nicht ganz erreicht.

Nun begann das grosse Spekulieren um die erreichte Punktzahl. Das Ergebnis nach langer Rechnerei war schlussendlich 25.39 Punkte und der 15. Rang in der 2. Stärkeklasse. Die Wunsch-Schallgrenze wurde nicht durchbrochen. Dennoch durchwegs zufriedene Gesichter, ist es doch der in der 2. Stärkeklasse weit schwieriger eine höhere Punktzahl zu gewinnen. Die Party konnte beginnen. Zuerst eine Runde Bier, danach folgten Wurst und Brot, dazwischen ein heftiges Gewitter sowie Abfeiern in der zweistöckigen legendären „Octopus Bar“. Kurz gesagt ein Abend, der in der Turnerfamilie spät oder sogar sehr spät endete.

Viele Auszeichnungen für die Einzelwettkämpfer

Eine Woche davor standen in Wetzikon die Einzelwettkämpfe auf dem Programm, wo 5 Leichtathleten 5 Geräteturner und 35 Geräteturnerinnen vom TV Mettmenstetten an den Start gingen. Gleich 24 Wettkämpfer konnten eine der begehrten Auszeichnungen in Empfang nehmen. Im 6-Kampf der Männer schafften es alle fünf Athleten ihre Leistungen aus dem Vorjahr zu verbessern. Yanick Heiniger belegte den tollen 5. Rang, Dario Heiniger den 21. Rang und Stefan Gerber den 64. Rang. Im Geräteturnen zeigte vor allem Niklas Burkhard mit dem 3. Rang in der Kategorie 2, Larina Schmid mit dem 7. Rang in der Kategorie 3 und Eileen Siegenthaler mit dem 9. Rang in der Kategorie 5 einen hervorragenden Wettkampf. Aus Ämtler Sicht war im Geräteturnen aber wie gewohnt Stefan Meier vom TV Obfelden das Mass aller Dinge. Er gewann in der Kategorie 7, der höchsten im Geräteturnen, den Wettkampf vor seinem Vereinskamerad Martin Häberling souverän.

HeA

Leichtathletik
6-Kampf Männer Punkte 100m Weit Hoch Kugel Speer 1000m
5. Yanick Heiniger * 4314 11.42 s 6.24 m 1.80 m 12.42 m 42.14 m 3:07.36 min
21. Dario Heiniger * 3868 12.09 s 5.96 m 1.60 m 12.10 m 41.99 m 3:19.49 min
64. Stefan Gerber * 3458 12.79 s 5.25 m 1.45 m 9.70 m 27.88 m 3:49.38 min
77. Mark Gut   3364 13.26 s 5.28 m 1.50 m 13.49 m 43.07 m 3:49.89 min
79. Hansjörg Trachsel   3351 13.55 s 5.28 m 1.60 m 11.66 m 38.10 m 3:29.71 min
                   
Geräteturnen
K1 Turnerinnen Total Reck Boden Sprung      
13. Karla Kübler * 27.25 9.50 9.15 8.60      
24. Michelle Muri * 26.90 9.20 8.55 9.15      
27. Hanna Prechtl * 26.65 9.30 8.60 8.45      
33. Chayenne Egle * 26.60 8.75 8.75 9.10      
38. Jana Speckmann * 26.55 9.10 8.50 8.95      
49. Sofia Meili   26.30 9.35 8.40 8.55      
53. Sofie Prechl   26.15 9.30 8.35 8.50      
60. Fabienne Stirnimann   26.00 8.90 8.30 8.80      
  Noemi Pelenk   26.00 9.25 8.40 8.35      
74. Luiza Nobre   25.65 8.80 8.10 8.75      
                   
K1 Turner Total Reck Boden &Sprung Barren    
11. Gideon Kilchmann   33.50 8.50 8.00 8.75 8.25    
                   
K2 Turnerinnen     Total Reck Boden Ringe Sprung    
13. Alani Widmer * 36.20 9.20 8.85 9.25 8.90    
17. Riana Buchle * 35.95 8.95 8.60 9.30 9.10    
22. Simea Eisenegger * 26.65 9.20 8.70 9.00 8.65    
29. Michelle Meier * 35.35 9.35 8.55 8.90 8.55    
  Janice Meier * 35.35 9.05 9.00 9.15 8.15    
32. Romina Burkhard * 35.10 9.35 8.20 9.15 8.40    
72. Lyn Kolnisko   33.00 8.80 8.05 8.60 7.55    
                   
K2 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
3. Niklas Burkhard * 43.80 9.00 8.10 8.80 8.70 9.20  
                   
K3 Turnerinnen     Total Reck Boden Ringe Sprung    
7. Larina Schmid * 36.05 8.75 9.15 9.45 8.70 36.05  
10. Jana Eisenegger * 35.95 8.20 9.25 9.50 9.00 35.95  
28. Noelia Vollenweider * 35.15 9.15 8.80 8.90 8.30 35.15  
36. Ylenia Tsianakas   34.35 8.40 8.90 9.10 7.95 34.35  
45. Tracy Zimmermann   34.05 8.45 8.65 8.80 8.15 34.05  
                   
                   
K3 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
16. Philipp Zollinger   41.95 7.80 8.40 8.80 8.80 8.15  
                   
                   
K4 Turnerinnen     Total Reck Boden Ringe Sprung    
12. Leona Rösch * 36.35 9.10 9.00 9.15 9.10    
15. Selina Meier * 36.25 9.40 8.60 9.20 9.05    
17. Seraina Frey * 36.20 9.35 8.95 9.05 8.85    
29. Jill Wettstein * 35.25 9.10 8.70 8.60 8.85    
45. Tracy Zimmermann   34.05 8.45 8.65 8.80 8.15    
                   
K4 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
8. Sämi Violetti   44.05 8.70 8.95 8.55 9.05 8.80  
                   
                   
K5 Turnerinnen     Total Reck Boden Ringe Sprung    
9. Eileen Siegenthaler * 36.10 9.25 9.00 8.60 9.25    
15. Anna Fusinato * 35.75 9.45 9.30 8.30 8.70    
66. Jacqueline Loretz   34.00 8.80 9.05 7.90 8.25    
  Meret Erpen   34.00 8.95 9.15 8.05 7.85    
71. Lea Götschi   33.95 8.70 8.85 7.90 8.50    
72. Aline Leidenix   33.85 8.75 8.60 7.95 8.55    
103. Roxane Voser   31.05 8.70 9.20 7.40 5.75    
104. Elena Widmer   30.70 9.10 8.65 8.30 4.65    
                   
K5 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
10. Tim Schmid   42.60 8.30 8.80 8.65 8.75 8.10  
                   
K6 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
5. Emanuel Forster   45.00 8.95 9.10 9.45 8.75 8.75  
                   
* = Auszeichnung                  
TV Mettmenstetten