Am späten Samstagvormittag besammelte sich die Gruppe von Vergleichswettkämpfern minus Oberturner bei der Turnhalle Wygarten. Nach intensiven Berechnungen am Vorabend konnten die Platzverhältnisse in den Autos, trotz kleinem Rechnungsfehler, optimal ausgenutzt werden.
Optimal im Zeitplan und sogar noch vor dem Oberturner trafen wir beim Sportplatz Schlag ein, welcher, nur fürs Protokoll, weder zur Anlage Güpf noch zur Anlage Schachen gehört. Der Damenturnverein Hedingen war noch mit Aufbauarbeiten beschäftigt, während sich die Herren aus Hedingen sehr intensiv mit Fussball beschäftigten. Die Konkurrenz aus Ottenbach traf etwas später mit dem Velo ein. Jonen hatte sich abgemeldet, weshalb schweren Herzens auf den Wettkampfteil Barrenturnen verzichtet werden musste, welcher uns im letzten Jahr Höchstnoten beschert hatte.
Nach einem kurzen Einlaufen folgte auch schon der erste Wettkampfteil, Pendelstaffette. Davor wurden uns noch unsere zwei Nannies zugewiesen, Anja und Stephanie (NICHT Stephi), welche uns den ganzen Nachmittag zu den Wettkämpfen begleiteten. Traditionellerweise fand die Staffette auf der Wiese statt, was nicht allen Freude bereitete. Ebenso hatte die Hälfte der Läufer mit heftigem Gegenwind zu kämpfen.
Danach ging es weiter zur Turnhalle Schachen, der erste Plauschwettkampf stand an.
Es mussten zwei Teams gebildet werden wobei nur die Leistung des besseren zählte. Das Ziel war möglichst viele Treffer im Basketballkorb zu versenken. Das erste Team stellte sich also in einer Reihe auf, die Reihenfolge musste unbedingt eingehalten werden, und nacheinander versuchten die Spieler ihr Glück. Das gelang, nach unserem Gefühl jedenfalls, eher schlecht als recht, der Flow wollte sich bei beiden Teams nicht wirklich einstellen.
Als nächste Turnfestdisziplin folgte Weitsprung. Da der Sandkasten relativ kurz war, musste vom hinteren der beiden angezeichneten Balken abgesprungen werden. Warum er so kurz war wurde schnell klar. Es war nämlich gar nicht möglich auf dieser Anlage Höchstleistungen zu vollbringen, da sie eine Steigung aufwies! Dennoch kamen ein paar ganz ansehnliche Resultate zustande (Dario, Yanick), während andere sich vor allem darauf konzentrierten, wenigstens einen gültigen Sprung auf die Reihe zu bekommen und die Qualität darunter deutlich litt.
Als Drittes stand wieder eine Plauschdisziplin auf dem Programm. Diese fand in der Halle statt. Es galt Bauklötze von einem Ort zum anderen zu bringen und dort zu einem möglichst hohen Turm zusammenzubauen. Dabei es auch möglich, verschiedene kleinere Türme zu bauen, dies wurde einfach entsprechend tiefer bepunktet. Der Transport fand erfolgte mit einem Haken von dem in alle Richtungen Schnüre wegliefen und jeder Teilnehmer hatte ein Schnurende in der Hand. Relativ schwer vorstellbar, es war jedenfalls ziemlich anspruchsvoll. Der zukünftige Maschinenbauer übernahm die Führung und das Kommando und entschied auch, dass zwei Türme anstelle nur eines hohen erstellt werden sollten, unsere Gegner waren da risikofreudiger wie sich später herausstellte. Die Aufgabe wurde aber dennoch mit Bravour erfüllt, die Koordination klappte erstaunlich gut.
Sodann ging es wieder zurück zur Sportanlage Schlag für den Fachtest Allround Beachball. Obwohl nach unserer Ansicht das Resultat in Ordnung war, stellte sich nach einem späteren Blick auf die Rangliste klar heraus, warum wir dieses Jahr diese Disziplin am Turnfest nicht ausüben werden.
Weiter folgte Schleuderball.
Dort tat sich vor allem ein (sehr erfahrener) Teilnehmer hervor, welcher den Schleuderball statt nach vorne in Richtung der seitlich stehenden Zuschauer schleuderte. Einige entgingen nach ihrer eigenen Auffassung nur knapp einer Katastrophe während andere behaupten, der Ball sei meterweit vorbei geflogen. Wach waren danach jedenfalls alle.
Nach einigen Problemen beim Ausmessen der Würfe aufgrund eines zu kurzen Massbandes, folgte noch die letzte Plauschdisziplin, wiederum nicht ganz einfach zu erklären. Es war eine Mischung aus Zielwurf und „Böckligumpe“ wobei der „Böckligumpe“-Teil bei den meisten eher an Rennen gewürzt mit spastischen Verrenkungen erinnerte. Jedenfalls wuchsen zwei der drei Teams bei dieser Disziplin angesichts des nun in Sichtweite stehenden Biers noch einmal über sich selbst hinaus und schlugen alle bisher aufgestellten Rekorde.
Danach teilte sich das Team, die einen gönnten sich das erste Bier während die anderen duschen gingen, Geschlechter spielten bei dieser Aufteilung absolut keine Rolle.
Danach machte sich bei allen langsam aber sicher der Hunger bemerkbar und einige bemerkten ungehalten, dass die Hedinger noch immer am Schleuderbälle schleudern waren und sich keiner um den Grill zu kümmern schien. Nach einem Zuckernachschub in Form von Mandelgipfeln beruhigte sich die Situation wieder und mit einer halben Stunde Verspätung war das Essen dann auch bereit.
Mit viel Spannung erwartet folgte sodann auch die Rangverkündigung. Schnell wurde klar, dass es sich um eine knappe Angelegenheit gehandelt hatte. Dank einer souveränen Leistung konnte sich unser Turnverein dann aber am Ende durchsetzen! Dies wurde natürlich frenetisch bejubelt, allfällige Korrekturen der Rangliste (siehe letztes Jahr) würden nicht beachtet werden, da war man sich einig. (Übrigens sind bis jetzt auch keine solchen eingetroffen, der Sieg ist und bleibt also wohlverdient!).
Zum Schluss bleibt noch allen Teilnehmern für ihren Einsatz zu danken!
Ein weiteres Dankeschön gebührt dem Turnverein Hedingen für die tadellose Organisation (abgesehen von einem gewissen Patzer bezüglich eines Nachnamens auf der Rangliste.)
Wir sind nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei!

- Leonie PFALZGRAF

Am Sonntag, 9. April 2017, fand zum 25. Mal der Wiesentäli-Lauf in Oetwil-Geroldswil statt. Für die Jugi Mettmenstetten starteten 9 Mädchen und 9 Knaben.

Pünktlich um 11.00 Uhr fiel der Startschuss für die Kat. U8. Martina Heiniger und Yael Plankensteiner kämpften an der Spitze um einen Podestplatz. Martina erreichte den tollen 2. Platz. Yael verpasste das Podest nur um 1 Sekunde und wurde Vierte.

Bei den Mädchen U10 konnte sich Delia Helfenstein von Beginn weg, an die Spitze setzen und siegte mit einem grossen Vorsprung. Herzliche Gratulation. Enya Helfenstein gelang der gute 4. Rang.

Auch bei den Knaben verpasste Janis Burkhard das Podest nur knapp und wurde ebenfalls Vierter.

Nach dem Mittag starteten die „älteren“ Kinder. Mit Lea Hörler (1. Rang) und Tim Hörler (2. Rang) erkämpften sich nochmals zwei Läuferinnen/Läufer einen Podestplatz. Herzliche Gratulation.

Zum 25 jährigen Jubiläum, des Wiesentäli-Laufs, erhielten alle Läuferinnen und Läufer ein praktisches Erinnerungsgeschenk.

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5 Knaben und 15 Mädchen konnten sich für den Hallenwinterwettkampf am 25. März 2017 in Bonstetten qualifizieren.

Am Vormittag starteten die Knaben mit ihrem Wettkampf am Hindernislauf. Danach wechselten wir zum Klettern, Springseilen, Fünferhupf und Ballzielwurf. Wir erzielten alle gute Resultate. Jonas Rusch und Janis Burkhard erreichten in ihrer Kategorie den super 2. Platz. Tim Hörler, Pascal Bitterli und Kian Schmid erhielten alle eine Auszeichnung.

Die Mädchen begannen am Nachmittag ihren Wettkampf beim Springseilen. Romina Burkhard erreichte mit 174 mal in einer Minute am meisten Punkte von allen Turnerinnen und Turner. Jasmin Lustenberger bezwang die Kletterstange in nur gerade 4,8 Sekunden. Livia Christen erzielte mit 17 am meisten Treffer unserer Riege. Auch beim Fünferhupf und Hindernislauf erkämpften wir uns viele Punkte.

Gespannt warteten wir dann auf die Rangverkündigung. Michelle Huber und Romina Burkhard erreichten den tollen 1. Rang und Lea Hörler einen 2. Platz. Eine Auszeichnung durften Jasmin Lustenberger, Angelina Vollenweider, Noelia Vollenweider, Delia Helfenstein, Sara Koturanovic und Jasmin Nussbaumer entgegen nehmen.

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Rangliste Knaben
Rangliste Mädchen

Zürcher Kantonaler Gerätewettkampf 13. / 14. Mai 2017 in Bonstetten

 

OK 1

Knapp ein Monat vor der Durchführung der Kantonalen Gerätewettkämpfe sind die Vorbereitungen für diese zwei Tage in vollem Gange. Das 12-köpfige Organisationskomitee, unter der Leitung von Andreas Leidenix, tagt in regelmässigen Abständen, um für diesen Grossanlass gut gerüstet zu sein. Dazu sind etliche weitere Personen bereits im Vorfeld rund um diesen Anlass mit verschiedenen Aufgaben beschäftigt.

 

Anhand der eingegangen Anmeldungen sind es beinahe 1600 Turnerinnen in Bonstetten, die ihr turnerisches Können zeigen werden. Am Samstag finden die Wettkämpfe der Kategorien K1, K3, K5A und K5B und am Sonntag in den Kategorien K2, K4, K6, K7 und KDamen statt. Vor allem in den Kategorien K6, K7 und KDamen, welche am Sonntagnachmittag stattfinden, stehen turnerische Leckerbissen an den Geräten Sprung, Reck, Boden und Schaukelringe auf höchstem Niveau bevor.

Gespannt ist man natürlich auch auf das Abschneiden der rund 40 Turnerinnen von GETU Mättmi. Zwei bis sieben Trainingsstunden werden pro Woche absolviert, um so das nötige Rüstzeug für diesen Wettkampf zu bekommen. Zudem wird GETU Mättmi Ende März im Luzernerischen Willisau ein Trainingsweekend und in den Frühlingsferien in Mettmenstetten eine Trainingswoche durchführen, um möglichst optimal die Turnerinnen auf diesen Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Spitzenplätze und Auszeichnungen sind von GETU Mättmi in allen Kategorien bis K5 zuzutrauen. Drei Turnerinnen - Jaqueline Loretz, Meret Erpen und Aline Leidenix - wagen sich dieses Jahr sogar erstmals in K6 an den Start zu gehen.

Training Getu

Wir freuen uns auf möglichst viele Besucher im Kreise der Turnerfamilie bei tollen und spannenden turnerischen Darbietungen in der Sporthalle Schachen in Bonstetten zu begrüssen. Neben den tollen Wettkämpfen wird das Team der Festwirtschaft die Gäste auch mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen.

Los geht’s

Ganze 15 Turnerinnen und Turner trafen sich freudig am frühen Samstagmorgen, um gemeinsam das Wochenende in den Bergen zu verbringen. Dieses Jahr ging es nach Hasliberg-Reuti, der Heimat des Meringue oder auch bekannt als Swiss knife Valley. Für einige war es der erste Besuch in diesem Skigebiet, für andere wiederum bereits das dritte Mal in dieser Saison.

Nachdem alle Autos in Reuti parkiert werden konnten, ging es auch schon direkt auf die Piste. Das Wetter hätte nicht besser sein können.

Weltklasse unterwegs

Auf der Piste einmal unterwegs, konnte einem nichts mehr stoppen, ausser natürlich die gefühlten tausend anderen Skifahrern. Da jedoch alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen brillante Skifahrer sind, blieb es zum Glück unfalllos. Ein Teilnehmer hatte sein hart erspartes Vermögen in eine komplette neue Ausrüstung gesteckt. Leider vermochte auch die beste Ausrüstung nicht über die Bigfoot Vergangenheit hinweg täuschen. Die Skistöcke waren dort mehr Accessoire als nützlich. Hierbei möchte noch als Denkanstoss erwähnt werden, dass ein guter Schnäuzer perfekt zum neuen Dress passen würde. Zurück zu den Skistöcken. Diese wurden im Skigebiet stark beansprucht, denn leider ist die Skiroutenführung nicht optimal ausgereift, wodurch das allseits beliebte Stöckle regelmässig auftrat. Vom billig Teil, aus Grossmutters Zeiten, bis zum komplett überteuerten CHF 90.- Modell, alle haben der Belastung standgehalten. Ob sich das Skigebiet als Borders Paradies bezeichnen darf, ist stark zu bezweifeln. Das Mittagessen am Samstag war wegen langer Wartezeiten und diätbewussten Portionen weniger erfreulich. Da konnte auch der Sonnenschein an der Kasse nichts ändern, dass für Sonntag in einer anderen Beiz reserviert wurde.

Zur normalen Après-Ski Zeit kamen dann alle wieder zusammen, um mehr oder weniger sich gemeinsam auf die Talabfahrt zu begeben. Hierbei stach ein Teilnehmer besonders durch seine ungewohnte führsorgliche Art heraus. Heldenhaft brachte er die Damen der Skiwelt unversehrt ins Tal. Eine Nomination zum Helden des Alltags wäre für diese Aktion nur das Mindeste. Der anschliessende Après-Après-Ski zog sich etwas in die Länge, wodurch es nicht allen gelang, sich für das Nachtessen umzuziehen. Wie es sich für ein solches Wochenende gebührt, gab es ein schmackhaftes Fondue. Auf Wunsch sogar mit extra Knoblauch, was ausgelassene Stimmung verbreitete. Wer zuerst sein Brot im Caquelon verlor, musste diesen Bericht schreiben. Ein Foulspiel hierzu möchte nochmals erwähnt werden. Gesättigt bis stark überfressen begab sich die Horde zurück in den Après-Après-Après-Ski. Ausgelassen und teils mit Skischuhen wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Ambitionierter zweiter Tag

Am nächsten Morgen kamen alle wieder, wie kann es anders auch sein, zum Essen zusammen. Den Frühstücksraum zu finden war schon eine eigene Herausforderung. Am Tisch zeichnete sich ein unterhaltsamer Anblick ab. Während einige sich noch mit dem Fondue vom Vorabend beschäftigten, kämpften andere unter dem Schlafmangel, welcher durch unliebsame Holzfällergeräusche ausgelöst wurde. Unser Held des Alltages hatte zwar ein Händchen Frauen in Sicherheit zu bringen, doch leider schien sein Umgang mit dem Feuer noch nicht gänzlich ausgereift. Ein zweiter Tag bei herrlichstem Wetter begann und alle stürzten sich früh mit Ihren Skiern auf die Piste. Zwei Teilnehmer merkten am Vortag jedoch, dass Ihr Material ein Service gebrauchen könnte. So suchten diese als erstes das Skigeschäft auf und konnten danach, dank dem White race Schliff, ihr volles Potential nutzen. Ein wahrer Genuss für all jene, welche diesen Talenten begegnen durfte. Bis zum Mittag hielten sowohl Material als auch Mensch die Anstrengungen gut aus. Bei Sonnenschein und leichtem Wind, genoss die Gruppe ihre Rösti im Freien und tankte neue Energie für den Nachmittag. Die Konzentration lies nach dem Mittagessen stark nach und so erwischten einige die nur schwer zu verfehlenden Steinhaufen. Bei unserem erfahrensten Teilnehmer, hinterliess diese Begegnung bleibende Spuren am Material. Nach und nach füllte sich im Restaurant die Anzahl jener, welche zu erschöpft waren um Ski zu fahren. Ein Teilnehmer sah besonders mitgenommen aus. Auf die Frage über sein Wohlbefinden, wurde stets der Föhn als Schuldigen angeprangert. Ob auch der Durst vom Vorabend Schuld an der Misere haben könnte, blieb offen.

Gegen fünf Uhr machten sich alle auf den Rückweg, welcher sich durch zahlreiche Staus verlängerte. Somit endete ein prachtvolles Ski-Wochenende spätabends in Mettmenstetten. Dem Organisator gebührt grosser Dank und man freut sich bereits auf nächstes Jahr.

TV Mettmenstetten