Bericht aus dem Amtsanzeiger vom 17. Juni 2016
Link zur Ausgabe: Archiv des Anzeigers, Ausgabe Anzeiger Affoltern Nr. 048 / 17.06.2016, Seite 11

Jugendförderung im Bezirk Affoltern: Jugend- und Mädchenriegen

Jugend- und Mädchenriegen in den Ämtler Gemeinden leisten aktive Jugendförderung und sind ein wichtiger Beitrag an das Dorfleben. Der «Anzeiger» stellt sie in Zusammenarbeit mit contact Jugendförderung vor: Jugi Mettmenstetten.

Momoll, da hat man aber ganz schön etwas «aufgefahren»! Vor dem Schul- haus Wygarten in Mettmenstetten tummeln sich jedenfalls an diesem frühen Dienstagabend gut und gerne einhundert Kinder und Jugendliche, Mädchen und Knaben – allesamt in Rot-Schwarz, den Farben der Jugi Mettmenstetten. Kompliment an die Jugileiterinnen und Jugileiter, welche zum Besuch des Bezirksjugendbeauftragten Matias Dabbene und des Korrespondenten des «Anzeigers» so toll viele Jugiler aufgeboten haben.

Die kleine und die grosse Knabenjugi sowie die insgesamt sechs Gruppen der Mädchenjugi in Mettmenstetten bringen es insgesamt auf über einhundert aktive Kinder und Jugendliche. Der Beitritt zur Jugi ist für Mädchen wie für Knaben ab der 1. Klasse möglich. Trainiert wird mit polysportivem Ansatz, Freude an der Bewegung, Spiel und Spass stehen im Vordergrund, wie Leiterinnen und Leiter bekräftigen: «Die Kinder sollen mit Freu- de ins Training kommen und sich austoben, messen und sich verbessern können. Dabei ist der Spass an der Sa- che ein besonders wichtiger Faktor, wobei gleichzeitig versucht wird, die Eigenmotivation für den Sport zu wecken und den Teamgeist zu fördern.»

Jugi-Tag, -Spieltag und Unihockey-Turnier als Würze

Mit Stolz präsentieren die Kinder und Jugendlichen ihren einheitlichen Vereinstrainingsanzug. Zu Recht, denn dafür haben sie sich auch sportlich engagiert: Dank ihrem Laufeinsatz am eigens dazu durchgeführten Sponsorenlauf und mit der weiteren Unterstützung durch die Sponsoren Spülbär, Gubler Sport, Raiffeisenbank und A. & T. Vollenweider AG hat nun Jedes und Jeder sein Vereinstenü. Gerade an kantonalen Jugi-Tagen oder auch am Jugi-Spieltag im Bezirk, ebenso am Unihockeyturnier und am Quer durch Zug sowie weiteren sportlichen Anlässen präsentiert sich die Jugi Mettmenstetten damit selbstredend einheitlich grossartig. Eine Spezialisierungsmöglichkeit kennen die Knaben- und Mädchenjugis in Mettmenstetten auch: Leichtathletik. Der Leichtathletiknachwuchs steht Mädchen und Knaben ab der 4. Klasse offen, wobei Kondition, Laufschulung, Sprungkraft, Ausdauer sowie Verbesserung der Techniken in den einzelnen Diszipli- nen die Schwerpunkte bilden. Wie versichert wird, bewegt man sich auch im Winter im Freien. Da kommen auch verschiedene Spiele nicht zu kurz.

 Jugi Mett Anzeiger

Toller Aufmarsch: Zum Fototermin für den «Anzeiger» hat die Jugi Mettmenstetten gut und gerne einhundert Kinder und Jugendliche, Mädchen und Knaben, in den Vereinsfarben aufgeboten. (Bild Urs E. Kneubühl) 

de schnällscht Mättmischtetter / di schnällschti Mättmistetteri 2016 - vom 25. & 26. Juni                        

Integriert in das Grümpelturnier des Dunschtigclubs Mettmenstetten wurde auch dieses Jahr wieder der traditionelle Sprintwettkampf durchgeführt. Abgestimmt auf die Altersstufe wurden über 60m, resp. 80m die schnellsten Mädchen und Buben im Dorf gesucht. Ab diesem Jahr findet das Grümpi jeweils im Juni und nicht mehr im August statt (immer das Wochenende in der KW25). Daher sind die Jahrgangszuteilungen gleich geblieben, weil die Schulklasse noch nicht gewechselt wurde. Somit konnten die 2002er Jahrgänge auch nochmals antreten. Diese Nachricht wurde vor allem bei den Mädchen mit grosser Begeisterung aufgenommen.

78 Kinder haben sich angemeldet und spannende Duelle geliefert. Die Mädchen und Buben bestritten die Vorläufe am 25. Juni nach den Grümpi-Spielen. Das Wetter spielte dabei zum Glück gut mit, so dass genau während diesen Vorläufen die Regentropfen eine Pause einlegten und so optimalste Bedingungen für gute/schnelle Zeiten vorherrschten. Anhand der gelaufenen Zeit konnten sich die besten acht pro Doppeljahrgang für die Halbfinals vom Sonntag qualifizieren. Der Sachverhalt, dass die besagten Vorläufe zeitgleich mit dem EM-Spiel vom Samstagabend Schweiz-Polen durchgeführt wurden, tat der Stimmung am „Streckenrand“ jedoch keinen Abbruch. Ob die Anmeldezahl noch grösser gewesen wäre ohne die EM-Austragung, wird sich nächstes Jahr zeigen. Nach den gelaufenen Kurzstrecken konnten auf jeden Fall, alle die wollten, die getroffenen und verschossenen Penaltys der Schweizer auf dem Grossfernseher anschauen.

Am Sonntag 26. Juni traten die schnellsten Läuferinnen und Läufer jeweils in zwei Serien an. Die Mädchen und Buben zeigten sich vor den Grümpelturnier-Entscheidungsspielen voller Power und gaben um 13:00 Uhr alles. Auch hier war wieder die Zeit der entscheidende Faktor für die Finalqualifikation. Es schien gerade so, dass wir einen guten Draht „nach oben“ hätten, denn auch am Sonntag wurden die Läufe nicht verregnet, sondern bei guten Bedingungen ausgetragen.

 

Finalisten2016-vor-demSTARTalle Finalisten 2016 vor dem Finalstart – voller Tatendrang

 

Am Sonntagabend, nach den letzten Finals des Grümpelturnieres, standen dann auch die Finals für „de schnällschti Mättmistetter“ und „de schnällschti Mättmistetteri“ an. Das Organisationskomitee hatte zur möglichen Zielfilmvideoanalyse, zum ersten Mal in der Geschichte der Austragung, für die Einlaufreihenfolge ein Smartphone als Unterstützung eingesetzt – zum Glück, wie sich zeigen würde.

Sämtliche Mädchen und Buben lieferten sich packende Duelle. So packend, dass der „Zielfilm“ gleich drei Mal zum Einsatz kam. Bei allen drei Entscheidungen mussten sich die Athleten und Athletinnen bis zur Rangverkündigung gedulden, da es eine genaue Analyse benötigte. Dank der Regelung beim „schnällschte Mättmistetter“, dass jeder Finalist eine Auszeichnung erhält, hatte keine dieser Videoauswertungen zur Folge, dass auf eine Medaille verzichtet werden musste. Über Sieg oder Platz Zwei hingegen schon. Gerade solche spannende und knappe Läufe machen diesen Sprintwettkampf doch aus und geben ihm die gewisse Würze. Super gekämpft haben alle.

Bei den Schülerinnen erreichte dieses Jahr den Titel „di schnällschti Mättmistetteri 2016“:

  • Burkard Romina (Schülerinnen D, Jg. 08/09)
  • Eisenegger Simea (Schülerinnen C, Jg. 06/07)
  • Lienhard Fanny (Schülerinnen B, Jg. 04/05)
  • Ogg Sina (Schülerinnen A, Jg. 02/03)

Bei den Schülern erreichte dieses Jahr den Titel „de schnällscht Mättmistetter 2016“

  • Rindlisbarcher Eric (Schüler D, Jg. 08/09)
  • Morgan Max (Schüler C, Jg. 06/07)
  • Amstalden Yannick (Schüler B, Jg. 04/05)
  • Cantekin Alan (Schüler A, Jg. 02/03)

Hier ist die detaillierte Rangliste schnällscht Mättmistetter abrufbar

 

Herzliche Gratulation allen Siegern, aber auch allen, die an diesem schönen Event teilgenommen haben "däbi si isch alles"

Das Organisationskomitee bedankt sich bei allen Teilnehmenden und deren Eltern für die guten Wettkämpfe und Stimmung, dem Dunschtigclub Mettmenstetten für die Integration in’s Grümpi sowie die Moderation des Anlasses.

 

für Interessierte gibt es hier noch weitere Foto-Impressionen vom Final 2016
http://www.tvmettmenstetten.ch/index.php/bildergalerie/jugi/2016/schnaellscht-maettmenstetter

 

 

 

 

 

Mit dem TV Mettmenstetten unterwegs – Ziel 26 Punkte knapp verpasst

Ein Jahr vor dem Kant. Turnfest im Tösstal fand am vergangenen Wochenende in Wetzikon bereits in diesem Jahr ein grosses Zusammentreffen der Zürcher Turnerfamilie statt. Am Start war auch der Turnverein Mettmenstetten, der durch den TELEZ aus Zürich begleitet wurde. Aufgrund der 900 Jahr Feierlichkeiten waren die Mettmenstetter bereits am Freitag am Start und zeigten bei hochsommerlichem Wetter mehrheitlich einen tollen Wettkampf.

 

Mit 38 Turner/innen startete der TV Mettmenstetten mit so vielen Teilnehmern wie schon seit Jahren nicht mehr und verfolgte das Ziel, in der 2. Stärkeklasse die Punktzahl aus dem Vorjahr zu verbessern, bzw. die Wunsch-Schallgrenze von 26 Punkte zu übertreffen. Nicht ganz so einfach, wenn man bedenkt, dass die Mettmenstetter in diesem Jahr mit einer weitaus grösseren Gruppe an den Start gegangen sind. Mit einem Vergleichswettkampf, einem Trainingsweekend anfangs Mai in Willisau und – trotz Fussball EM – gut besuchten Trainings waren die Vorbereitungen ideal. Nach letzten Anweisungen des Technischen Leiters Yanick Heiniger starteten die Mettmenstetter zu ihrem Vereinswettkampf wie gewohnt mit der Pendelstafette über 80m. Auch dieses Jahr blieben die 11 Turnerinnen und 11 Turner nicht von Wechselfehlern verschont. Mit dabei auch „Oldie“ Andi Frick, der schon seit über 30 Jahre für den Verein im Einsatz ist. Zwar ist er nicht mehr ganz so schnell wie in jüngeren Jahren, aber er ist nach wie vor eine wichtige Mannschaftsstütze im Verein. Mit der erreichten Punktzahl von 8.52 Punkte waren Yanick Heiniger und sein Team, trotz Zuschlag von zwei Sekunden, zufrieden. Im gleichzeitig stattfindenden Schleuderballwettkampf gab es mit einem „Nuller“ aber bereits den ersten Dämpfer. Zwar schleuderte Mark Gut den Ball auf ausgezeichnete 51.61m und Vereinspräsident Nik Junker auf 44.68m, doch die Punktzahl von 6.82 blieb natürlich weit unter ihren Erwartungen.

Angriff "Total" im Weitsprung

„Nur nicht den Kopf hängen lassen“ war nun die Devise für den 2. Wettkampfteil. Mit dem Weitsprung folgte doch eine ihrer Paradedisziplinen. Die Anweisungen des Oberturners „ein Sicherheitssprung im 1. Durchgang“ waren nicht zu übersehen. 1. Ziel erreicht! Die Kampfrichter konnten bei allen Springer eine gültige Weite notieren. Somit konnte „Angriff total“ folgen. Dabei machte Dario Heiniger einen Riesensatz auf 6.37m. Vereinskollegen und Zuschauer waren begeistert. Sein Bruder Yanick blieb mit 6.31m nur wenig zurück. Auch die vielen Frauen im Team erfreuten sich über weite Sprünge. Leonie Pfalzgraf erreichte 4.69m, Milena Heiniger 4.39m und die erst 14-jährige Lea Götschi 4.16m. Mit solchen Top-Leistungen und 9.08 Punkte konnten wieder verlorene Zehntels-Punkte wettgemacht werden. Lagen die angestrebten 26 Punkte vielleicht doch noch im Bereich des Möglichen? Doch im Allround-Fachtest, folgte der nächste Rückschlag. Das 7 köpfige Team unter der Leitung von Daniel Rissi und Yanik Sigrist schafften die angestrebten 8 Punkte nicht. Dafür schwangen im gleichzeitig stattfindenden Kugelstossen die “starken“ Männer wieder obenauf und erreichten gute 8.64 Punkte. Allen voran stiess Routinier Mark Gut die 5kg schwere Kugel auf stolze 14.23m.

Steigerung in den Schaukelringen

Im 3. Wettkampfteil waren die zahlreich angereisten Schlachtenbummler sehr gespannt auf das anspruchsvolle Schaukelringprogramm. Unter der Leitung von Andreas Leidenix zeigten die 17 Turnerinnen und 5 Turner gekonnt ihre Übungen und begeisterten die zahlreich angereisten Schlachtenbummler. Das Ergebnis waren strahlende Gesichter beim 5-köpfigen Leiterteam und bei den Turnerinnen und Turner, wurde doch die letztjährige Note mit 8.57 klar übertroffen. Die zahlreichen Trainings machten sich also bezahlt. Gleichzeitig wurde auch in den leichtathletischen Disziplinen 800m, Hochsprung und Speerwerfen um die letzten Punkte gekämpft. „Chömed namal“ motivierte der initiative TV-Präsident Nik Junker seine „Fraue und Manne“. So zeigte Stefan Gerber über 800m einmal mehr, welches Potenzial in ihm schlummert. Bei drückender Hitze stoppten die Uhren für den 27-jährigen Biologen sehr gute 2:11.35. Dahinter kam Yanik Sigrist gefolgt von Martina Schär als schnellste Frau. Im Hochsprung erreichte Yanick Heiniger wie schon am Einzelwettkampf ausgezeichnete 1.80m. Zusammen mit den drei talentierten Frauen Leonie Pfalzgraf (1.40m), Milena Heiniger (1.35m) und Petra Dahinden (1.30m) konnte die hohe Punktzahl von 9.25 notiert werden. Im Speerwerfen verblüffte Dario Heiniger seine Kameraden erneut mit einer persönlichen Bestleistung. Das 800gr Wurfgeräte flog im 2. Durchgang auf spitzenmässige 45.37m. Mark Gut mit 40.90m und Hansjörg Trachsel mit 37.66m folgten dahinter.

26 Punkte nicht ganz erreicht.

Nun begann das grosse Spekulieren um die erreichte Punktzahl. Das Ergebnis nach langer Rechnerei war schlussendlich 25.39 Punkte und der 15. Rang in der 2. Stärkeklasse. Die Wunsch-Schallgrenze wurde nicht durchbrochen. Dennoch durchwegs zufriedene Gesichter, ist es doch der in der 2. Stärkeklasse weit schwieriger eine höhere Punktzahl zu gewinnen. Die Party konnte beginnen. Zuerst eine Runde Bier, danach folgten Wurst und Brot, dazwischen ein heftiges Gewitter sowie Abfeiern in der zweistöckigen legendären „Octopus Bar“. Kurz gesagt ein Abend, der in der Turnerfamilie spät oder sogar sehr spät endete.

Viele Auszeichnungen für die Einzelwettkämpfer

Eine Woche davor standen in Wetzikon die Einzelwettkämpfe auf dem Programm, wo 5 Leichtathleten 5 Geräteturner und 35 Geräteturnerinnen vom TV Mettmenstetten an den Start gingen. Gleich 24 Wettkämpfer konnten eine der begehrten Auszeichnungen in Empfang nehmen. Im 6-Kampf der Männer schafften es alle fünf Athleten ihre Leistungen aus dem Vorjahr zu verbessern. Yanick Heiniger belegte den tollen 5. Rang, Dario Heiniger den 21. Rang und Stefan Gerber den 64. Rang. Im Geräteturnen zeigte vor allem Niklas Burkhard mit dem 3. Rang in der Kategorie 2, Larina Schmid mit dem 7. Rang in der Kategorie 3 und Eileen Siegenthaler mit dem 9. Rang in der Kategorie 5 einen hervorragenden Wettkampf. Aus Ämtler Sicht war im Geräteturnen aber wie gewohnt Stefan Meier vom TV Obfelden das Mass aller Dinge. Er gewann in der Kategorie 7, der höchsten im Geräteturnen, den Wettkampf vor seinem Vereinskamerad Martin Häberling souverän.

HeA

Leichtathletik
6-Kampf Männer Punkte 100m Weit Hoch Kugel Speer 1000m
5. Yanick Heiniger * 4314 11.42 s 6.24 m 1.80 m 12.42 m 42.14 m 3:07.36 min
21. Dario Heiniger * 3868 12.09 s 5.96 m 1.60 m 12.10 m 41.99 m 3:19.49 min
64. Stefan Gerber * 3458 12.79 s 5.25 m 1.45 m 9.70 m 27.88 m 3:49.38 min
77. Mark Gut   3364 13.26 s 5.28 m 1.50 m 13.49 m 43.07 m 3:49.89 min
79. Hansjörg Trachsel   3351 13.55 s 5.28 m 1.60 m 11.66 m 38.10 m 3:29.71 min
                   
Geräteturnen
K1 Turnerinnen Total Reck Boden Sprung      
13. Karla Kübler * 27.25 9.50 9.15 8.60      
24. Michelle Muri * 26.90 9.20 8.55 9.15      
27. Hanna Prechtl * 26.65 9.30 8.60 8.45      
33. Chayenne Egle * 26.60 8.75 8.75 9.10      
38. Jana Speckmann * 26.55 9.10 8.50 8.95      
49. Sofia Meili   26.30 9.35 8.40 8.55      
53. Sofie Prechl   26.15 9.30 8.35 8.50      
60. Fabienne Stirnimann   26.00 8.90 8.30 8.80      
  Noemi Pelenk   26.00 9.25 8.40 8.35      
74. Luiza Nobre   25.65 8.80 8.10 8.75      
                   
K1 Turner Total Reck Boden &Sprung Barren    
11. Gideon Kilchmann   33.50 8.50 8.00 8.75 8.25    
                   
K2 Turnerinnen     Total Reck Boden Ringe Sprung    
13. Alani Widmer * 36.20 9.20 8.85 9.25 8.90    
17. Riana Buchle * 35.95 8.95 8.60 9.30 9.10    
22. Simea Eisenegger * 26.65 9.20 8.70 9.00 8.65    
29. Michelle Meier * 35.35 9.35 8.55 8.90 8.55    
  Janice Meier * 35.35 9.05 9.00 9.15 8.15    
32. Romina Burkhard * 35.10 9.35 8.20 9.15 8.40    
72. Lyn Kolnisko   33.00 8.80 8.05 8.60 7.55    
                   
K2 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
3. Niklas Burkhard * 43.80 9.00 8.10 8.80 8.70 9.20  
                   
K3 Turnerinnen     Total Reck Boden Ringe Sprung    
7. Larina Schmid * 36.05 8.75 9.15 9.45 8.70 36.05  
10. Jana Eisenegger * 35.95 8.20 9.25 9.50 9.00 35.95  
28. Noelia Vollenweider * 35.15 9.15 8.80 8.90 8.30 35.15  
36. Ylenia Tsianakas   34.35 8.40 8.90 9.10 7.95 34.35  
45. Tracy Zimmermann   34.05 8.45 8.65 8.80 8.15 34.05  
                   
                   
K3 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
16. Philipp Zollinger   41.95 7.80 8.40 8.80 8.80 8.15  
                   
                   
K4 Turnerinnen     Total Reck Boden Ringe Sprung    
12. Leona Rösch * 36.35 9.10 9.00 9.15 9.10    
15. Selina Meier * 36.25 9.40 8.60 9.20 9.05    
17. Seraina Frey * 36.20 9.35 8.95 9.05 8.85    
29. Jill Wettstein * 35.25 9.10 8.70 8.60 8.85    
45. Tracy Zimmermann   34.05 8.45 8.65 8.80 8.15    
                   
K4 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
8. Sämi Violetti   44.05 8.70 8.95 8.55 9.05 8.80  
                   
                   
K5 Turnerinnen     Total Reck Boden Ringe Sprung    
9. Eileen Siegenthaler * 36.10 9.25 9.00 8.60 9.25    
15. Anna Fusinato * 35.75 9.45 9.30 8.30 8.70    
66. Jacqueline Loretz   34.00 8.80 9.05 7.90 8.25    
  Meret Erpen   34.00 8.95 9.15 8.05 7.85    
71. Lea Götschi   33.95 8.70 8.85 7.90 8.50    
72. Aline Leidenix   33.85 8.75 8.60 7.95 8.55    
103. Roxane Voser   31.05 8.70 9.20 7.40 5.75    
104. Elena Widmer   30.70 9.10 8.65 8.30 4.65    
                   
K5 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
10. Tim Schmid   42.60 8.30 8.80 8.65 8.75 8.10  
                   
K6 Turner     Total Reck Boden Ringe Sprung Barren  
5. Emanuel Forster   45.00 8.95 9.10 9.45 8.75 8.75  
                   
* = Auszeichnung                  

Ein vor allem für die Kategorie 3 durchzogenes Wettkampfwochenende ist vorüber. Ich fange aber erst einmal bei den K1ern an, welche bereits am frühen Samstagmorgen Richtung Volketswil aufbrachen. Der Wettkampf begann für unsere 11 jüngsten Turnerinnen um 9.15 Uhr in einer Kategorie mit  gesamthaft 229 Turnerinnen. Aufgeregt aber doch konzentriert absolvierten sie ihre Übungen und erreichten tolle Rangierungen bei ihrem zweiten Wettkampf: Hanna Pechtl (17), Leonie Winkler und Karla Kübler (24), Chayenne Egle (47), Michelle Muri (60), Fabienne Stirnimann (63), Jana Speckmann und Sofia Meili (72) alle mit Auszeichnung; Noemi Pelenk (108), Sofie Prechtl (132) und Luiza Nobre (161).

Weiter ging es an diesem Tag mit der Kategorie 3, welche um 13.30 Uhr Wettkampfbeginn hatte. Mittagszeit, schlechtes Wetter, Unfall und eine Baustelle nach dem Gubrist brachte uns alle ins Schwitzen. Um 12.45 Uhr standen wir noch immer im Stau, und ich fragte mich, ob wir es wohl zum Wettkampfbeginn schaffen würden. Endlich löste sich der hartnäckige Stau kurz vor der Verzweigung Zürich Nord auf. Die Hoffnung, dass wir doch noch rechtzeitig auf dem Wettkampfplatz sein würden, stieg wieder an. Um kurz nach 13.00 Uhr standen wir dann in der grossen Halle. Nun musste alles schneller als schnell gehen. Die Mädchen mussten sich in knapp 25 Minuten wettkampfbereit machen, was doch eine ziemliche Herausforderung war. Pünktlich um 13.30 Uhr starteten wir am Boden als 1. Gerät. Im Training zeigen meine Mädels am Boden konstant gute Leistungen und ich war froh, mit diesem Gerät starten zu können. Doch die ganze Hektik und die kurze Vorbereitungszeit hinterliess ihre Spuren. So konnte keines der 5 Mädchen das zeigen, was es wirklich konnte und alle mussten sich mit Noten zufrieden geben, welche nicht ihrem Niveau entsprachen. Die folgenden Geräte Ring und Sprung verliefen besser aber auch am Sprung gelang es nicht allen, ihr Können hervorzuholen. Was dann während dem Gerätewechsel zum Reck passierte, weiss ich nicht genau. Feststellen konnte ich nur, dass die Konzentration komplett verloren war. Zum Glück hatten wir gnädige Kampfrichterinnen, die uns offensichtlich wohl gesonnen waren, und so konnten alle Mädchen trotz allem eine solide, schöne Übung zeigen, die mit guten bis sehr guten Noten honoriert wurde. Noelia gelang eine hervorragende Reckübung mit einer Gesamtnote von 9.50. Leider vermochte diese nicht den Übungsfehler am Boden wettzumachen. Von gemeldeten 175 Turnerinnen erreichten die Mädchen folgende Rangierungen: Jana Eisenegger (35) mit Auszeichnung, Larina Schmid (86), Tracy Zimmermann und Ylenia Tsianakas (111) sowie Noelia Vollenweider (115)

Als letzte an diesem Samstag startete unsere Elitetruppe in der letzten Abteilung um 17.30 Uhr. In der Kategorie 5A starteten 91 Turnerinnen und kämpften um Top Resultate, da es ein zählender Wettkampf für die Schweizermeisterschaft war. Die Ziele waren für alle gesteckt, jede wollte ihr Bestes zeigen und hoffte auf einen soliden Wettkampf. Leider lief es den 8 K5er-Girls nicht wie gewünscht: So mussten am Reck und an den Ringen mehrere Stürze hingenommen werden, was sich natürlich in den Noten niederschlug. Man kämpfte weiter, und an den restlichen Geräten konnten dann auch wieder sehr gute Noten verbucht werden. Schlussendlich konnten Eileen und Anna eine der begehrten Auszeichnungen mit nach Hause nehmen.

Eileen Siegenthaler (12), Anna Fusinato (17), beide mit Auszeichnung; Roxane Voser (49), Aline Leidenix (67), Jaqueline Loretz (73), Meret Erpen (74), Lea Götschi (78) und Elena Widmer (83).

Sonntagmorgen, die Kategorie 2 betrat um 9.45 Uhr die grosse über Nacht wieder abgekühlte Turnhalle. Nun durften 7 Mädchen ihr Können präsentieren. Und was für ein Erfolg, alle erturnten sich eine Auszeichnung. Von gemeldeten 220 Turnerinnen landete Riana Buchle als bestplatzierte der ganzen Mettmenstetter Riege mit einem grossartigen Gesamtresultat von 37.75 Punkten auf Platz 9. Die weiteren Rangierungen: Alani Widmer und Simea Eisenegger (20), Michelle Meier (25), Janice Meier (30), Nadja Gottsmann (31) und Romina Burkhard (58).

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Zum Schluss starteten noch die 5 Mädchen der Kategorie 4. Selina gelang ein sehr guter Wettkampf, bei dem sie an allen Geräten ihre Trainingsleistungen zeigen konnte. Auch Jill konnte sich im Vergleich zum März Wettkampf vor allem am Boden markant steigern. Unter 129 gemeldeten Turnerinnen resultierten folgende Rangierungen: Selina Meier (10), Jill Wettstein (23), Leona Rösch (43) alle mit Auszeichnung; Aline Gottsmann (61) Seraina Frey (67).

Herzliche Gratulation allen Turnerinnen und weiterhin viel Erfolg!

 

 

Am Samstag, 21. Mai 2016 versammelten sich knapp 100 Jugikinder und ihre Leiter um 7:00 Uhr am Bahnhof Mettmenstetten. Alle waren bereit für den kantonalen Jugendsporttag in Birmensdorf. Als der Zug einfuhr, konnte die Reise beginnen. Einige Kinder waren bereits in Festlaune und unterhielten die Fahrgäste im Zugwaggon, andere waren noch ein wenig müde und daher eher still. In Birmensdorf angekommen suchten wir zuerst einen Schattenplatz für unser Taschenlager, anschliessend ging es zum Einlaufen. Um 8:30 Uhr startete für alle der Einzelwettkampf bestehend aus vier selber ausgewählten Disziplinen aus den Kategorien Nationalturnen, Leichtathletik und Fitness. Wer gerade nicht selber an der Reihe war konnte bei seinen Freunden zuschauen und sie anfeuern. Die besten Resultate wurden durch den Speaker ausgerufen. Mettmenstetten hörte man oft in der Disziplin Steinheben.

Am Nachmittag ging es bei schönstem Sonnenschein weiter mit den Spielen Korbball, Linienball und Jägerball. Mettmenstetten spielte mit insgesamt 12 Mannschaften. Zum Schluss wurde die Stafette gerannt.

 

Speziell zu erwähnen sind die Podestplätze von:

Kategorie A (Jg. 00/01):

2. Rang, Gina Meili

3. Rang, Michelle Huber

Kategorie B (Jg. 02/03):

3. Rang, Seraina Winzeler

Kategorie E (08/09):

1. Rang, Romina Burkhard

2. Rang, Delia Helfenstein

 

Bei den Spielen wurden ebenfalls mehrere Podestplätze erreicht (4x 1. Platz, 3x 2. Platz und 3x 3. Platz).
Alle weiteren Resultate findet man auf der Seite des ZTVs.

 

Danken möchte ich an dieser Stelle allen Kampfrichtern, die sich zur Verfügung gestellt haben und allen motivierten Jugi-Kindern.

Für das Jugileiterteam

Olivia Bär

Jugitag 16

 

 Traumhafter Start
Wie jedes Trainingswochenende steht auch das 2016er ganz im Zeichen der Turnfestvorbereitung. Das Wetter für die Auffahrtstage könnte nicht besser sein und so fanden sich am Freitagmorgen neun Turner/-innen vor der Gramatt ein.  Auf dem Weg nach Willisau wurde schnell klar, dass viele der Teilnehmer angeschlagen waren. Sei es von der am Vortag stattgefundenen Einkampfmeisterschaft oder durch übermässige Bemühungen in der Squashhalle. Am kuriosesten war jedoch die Lädierung durch die suboptimale Kaktuspflege.
 
Da die Zimmer bei der Ankunft noch nicht bezugsbereit waren, ging es relativ rasch mit dem Einlaufen los. Hierbei zeigte sich, dass auch Erwachsene Freude Kindertrainingsobjekten haben. Der eigentlich für die Jugi gedachte heulende Ner(f)ball wurde schnell zum Liebling und löste das klassische Frisbee ab. Besonders zu reden gab jedoch die Zwischenverpflegung. Da das Schöggeliverhalten eines Teilnehmers eher an einen ausgehungerten Hamster als an einen Menschen mit Hirn erinnert, wurde Unmut laut. Die dadurch ausgelöste Frage, ob sechs Pack Ovischöggeli reichen, wurde bis zum letzten Tag innig diskutiert. Festgehalten bleibt, dass Mars nach Umfragewerten am wenigsten beliebt ist, doch am Ende nur noch Snickers in der Tasche zurückblieben. 
 
Im Anschluss stand dann mit Schleuderball wieder etwas Sportliches auf dem Programm. Hierbei überkam bei einem Teilnehmer ein Gedankenblitz, wodurch das unnötige Ballhinterherlaufen ausgeschaltet wurde. Man munkelt, dass dieser geniale Einfall nur dank den regelmässigen Trainingsbesuchen möglich war.
 
Die  Gruppengrösse lies es zu, dass am Nachmittag sowohl Hochsprung als auch Kugelstossen von jedem trainiert werden konnte. Der anschliessende Dauerlauf führte wieder zum Vitaparcour und wurde aufgrund der ausgezeichneten Auskundschaftungen des Vorjahres problemlos gefunden. Für jene welche den Vita nicht zweimal absolvierten, gab es nach diesen Anstrengungen Fusskräftigungen und entspannende Muskellockerungen.
 
Der Abend liess man im Restaurant Schlossfeld bei guten Getränken und einem spannenden Werwölflen ausklingen. Hierbei zeigte sich wieder einmal klar, dass gewisse Personen Mühe bekunden, bei der Kartenaufnahme ein gutes Pokerface aufzusetzen.
 
Wunderbares Tägli
Der zweite Tag brach dank des Weckers etwas gar früh an, was einige ein klein wenig mürrisch stimmte. Nach einer schläfrig geführten Diskussion, oder eher unsittlichem Wörtergrunzen, begaben sich dann doch alle auf den Weg zum Frühstück. Nach einem stärkendem Kaffee und seinen bekannten Folgen trafen sechs weitere Teilnehmer/-innen ein. Bei herrlichem Sonnenschein begann der zweite Trainingstag mit einem Einlaufen, wobei das Wort auch schon die Übung ist. Sprint hiess der erste Block im Anschluss. Zum ersten Mal konnte die günstig angeschafften „Schnäppchen“ BlockX zur Anwendung kommen und vermochten zu überzeugen. Mit frei wählbaren Wurfdisziplinen konnte danach die Zeit bis zum Mittag genutzt werden.
 
Das Nachmittagsprogramm wurde mit einem weiteren Ner(f)ball-Einlaufen eröffnet. Darauffolgend konnten dann die Fähigkeiten im Fachtest oder Weitsprung verbessert werden. Zum Abschluss gab es noch ein zähes zwei Mal 400m Rennen. Hier zeigten einige Geschick mit den Kräfteeinteilungen, wo wiederum andere alles auf einen Lauf konzentrierten. Fazit: Muskelkater für alle!
 
Neben Muskelkater holten sich gewisse Teilnehmer auch einige Fussblasen. Man halte hier fest, dass Fussballtennis barfuss auf einer Tartan-Unterlage zu spielen, nicht zu empfehlen ist. Die obligate Jahresmeisterschaft im Darts fand dieses Mal in einer etwas weit entfernten Bar statt. Offizielles Statement des Oberturners war, dass dort ein besserer Standort zur Verfügung stehe. Böse Zungen murmelten jedoch, dass die Turnverein-Scheibe vergessen wurde. Wie auch immer, es liefen alle im Anschluss an das Nachtessen zum SportRock. Einzelne Turner stellten schnell fest, dass der bekannte Subaru aus dem Vorjahr fehlte. Zwei Wortgewandte Teilnehmer fanden jedoch schnell Ersatz. Neben Darts wurde auch fleissig Tischfussball, Billard und Bowling gespielt. Die Resultate bleiben aber lieber geheim. Auch hochstehende Unterhaltungen über die Benutzung von Ausrufezeichen im Whatsapp wurden geführt, welche gar Arena Niveau aufwies. Um Mittarnacht durfte zu aller Freude auch ein Geburtstag gefeiert werden, und so konnte man den strengen Tag ausgelassen beenden.  
 
Bezauberndes Ende
Am frühen Muttertag trafen sich alle wieder zum Frühstück. Herrlich gewohnt schien die Sonne und die Temperaturen waren angenehm warm. Trainingsbeginn war wieder ein Einlaufen. Die im Voraus befürchtete Runden-Rennerei bestätigte sich. Einzelne Mitglieder vertraten den Standpunkt, dass bei müden Muskeln am letzten Trainingstag ein Spiel angebrachter wäre um die Teilnehmer zu begeistern und motivieren, statt Kreisläufe zu absolvieren. Höchstleistungen waren bei der anschliessenden Pendelstafette und den Wahlprogramms zwischen Speerwurf und Hochsprung keine zu erwarten. Dennoch schlugen sich alle Teilnehmer wacker und durften sich mit einem guten Mittagessen belohnen.
 
Die servierten Spaghetti lösten wahre Euphorie aus und verleiteten ein Mitglied gar zu sagen, dass dies der Höhepunkt des Trainingslagers sei. Unterhaltsam war der Nachmittag nicht nur durch das Programm und das geplante Abschlussspiel, sondern auch durch den 5. Liga Fussballmatch vom FC Willisau. Im Vergleich zum Vortagesspiel war dieser weit unterhaltsamer und lenkte gut von den Muskelbeschwerden ab.
 
Ohne grossen Sonnenbrand oder Verletzungen machten sich alle Teilnehmer gegen 17 Uhr auf die Heimreise. Ein weiteres gelungenes Trainingswochenende war vorbei. Wir danken der guten Organisation und freuen uns aufs nächste Jahr.

 

TV Mettmenstetten