Bericht der 141. Generalversammlung vom 06. Februar 2015, auch erschienen in leicht redigierter Form im Anzeiger für das Amt Affoltern

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Der scheidende Präsident Hanspeter Kern (links) übergibt das Vereinsschiff seinem Nachfolger, Nik Junker.

Hanspeter Kern gibt die Vereinsleitung nach zehn Amtsjahren an Nik Junker weiter. Neuer Oberturner wird Yanick Heiniger. Während die Nachwuchsarbeit in den Jugend- und Geräteriegen erfreulich gedeiht, streichen die Faustballer die Segel.

Seine zehnte und letzte Generalversammlung war gleichzeitig die 141. der Vereinsgeschichte: Hanspeter Kern jun. legt die Zügel des Vereinswagens in jüngere Hände. Mit Nik Junker hat er einen motivierten und zugkräftigen Nachfolger gefunden, der mit grossem Applaus von den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen begrüsst wurde. Für seinen grossen Einsatz wurde Hanspeter Kern vom Verein mit einer schmucken Kuhglocke geehrt. Das Amt des Technischen Leiters – früher Oberturner genannt – geht von Hansjörg Trachsel an Yanick Heiniger weiter. Hansjörg Trachsel wird ihn während der Übergangszeit unterstützen, hat aber einen mehrmonatigen Auslandaufenthalt in seiner Planung und ist froh, konnte er mit Yanick Heiniger den aktuell erfolgreichsten Leichtathleten des Vereins für dieses Amt gewinnen.

 

Nachwuchserfolg und -problem

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Fritz von Aesch berichtet ein allerletztes Mal von den Aktivitäten der Faustballriege, die mangels Nachwuchs aufgelöst wird.

Die Jahresrückblicke der Riegen zeigten eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit in den Jugendriegen und im Geräteturnen. Rund 81 Meitli und 34 Buebe turnen aktiv in der Jugendriege mit, und in der Geräteriege durften 35 Top-Ten Platzierungen an Wettkämpfen vermeldet werden. Dies nota bene in Kategorien, wo zum Teil bis zu 350 Kinder mitmachen. Die ehrenamtlichen Leitereinsätze der Geräteriege beliefen sich im Jahr 2014 auf 1655 Einsatzstunden. Andreas Leidenix erklärte das anschaulich mit „von Januar bis Oktober steht also immer jemand in der Turnhalle“, wenn man von einem normalen Arbeitspensum ausgeht. Leider nicht erfolgreich war hingegen die Nachwuchsförderung bei den Faustballern, die zwar im Sommer keinen Match in der 2. Liga verloren, aber mangels Aktiven im Jahr 2015 nicht mehr antreten. Fritz von Aesch, der seit Jahren mit Herzblut diese Riege geleitet hat, ergriff somit zum letzten Mal in der Geschichte der Faustballriege das Wort. Gemäss Vereinsstatuten wird das Vermögen der Faustballriege während fünf Jahren gehortet und stünde einer sich neu gründenden Faustballriege zur Verfügung.

 

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Die drei neuen Freimitglieder Remo Hess, Mark Gut und Hanspeter Kern (v.l.n.r.) tragen ihre Laudatio gleich selber als Sketch vor.

20 Jahre für die Jugendriege

Für ihr 20-jähriges Engagement als Leiterin der Jugendriege wurde Yvonne Burkhard geehrt, und Reto Hess, Mark Gut und Hanspeter Kern erhielten nach 15-jähriger Mitgliedschaft in der Aktivenriege die Freimitgliedschaft. Ihre Laudatio übernahmen die drei gleich selber, in Form eines vorgezogenen Chränzli-Sketches mit dem Titel „Dise, Dä ander und Dä eint“, der das Wirken des jeweiligen Nachbarn innerhalb des Vereins ausleuchteten. Der Form halber führte Vizepräsident Andreas Frick dann doch noch eine konventionelle Wahl per Akklamation durch.

Ein wesentlicher Verlust

Bei allen Erfolgen und erfreulichen Nachrichten musste ganz zu Beginn der Versammlung der Hinschied zweier Vereinsmitglieder beklagt werden, Hans Sidler und Eugen Stähli. Letzter war bis zum letzten Tag einer der aktivsten Senioren und sein plötzlicher Hinschied beim Skifahren hinterlässt gerade in der Männerriege eine grosse Lücke. Viel junges Blut ist hingegen in der Damenriege am Werk, 20 Frauen nehmen regelmässig an Trainings und Anlässen teil, und die Verantwortliche Olivia Ferrari findet es schlichtweg „lässig“.

Beste Frau heisst Jessica Suter

In der Jahresmeisterschaft der Aktiven beteiligten sich 28 Mitglieder, davon sieben Frauen. Den Jahresmeistertitel brachte Hansjörg Trachsel ans Trockene, bester Junior wurde Reto Zimmermann und als beste Frau platzierte sich Jessica Suter in den Top Ten. Für fleissigen Trainingsbesuch wurden insgesamt 29 Mitglieder mit dem Trinkglas des Vereins ausgezeichnet. Erstmals in der Vereinsgeschichte konnte ein Turner, Emanuel Foster, an den Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen teilnehmen, wo er sich in der Kategorie K5 im sehr guten 33. Rang klassierte.

Mit sechs Neumitgliedern und einem neuen Präsidenten und TK-Chef startet der Turnverein Mettmenstetten ins neue Vereinsjahr, das wieder ein Chränzli im Herbst im Programm hat, das für alle Beteiligten einen grösseren Mehraufwand im Vergleich zu Normaljahren bedeutet.

>>> Und dieser Link führt zur Bildergalerie der Generalversammlung

 

TV Mettmenstetten