Traumhafter Start
Wie jedes Trainingswochenende steht auch das 2016er ganz im Zeichen der Turnfestvorbereitung. Das Wetter für die Auffahrtstage könnte nicht besser sein und so fanden sich am Freitagmorgen neun Turner/-innen vor der Gramatt ein.  Auf dem Weg nach Willisau wurde schnell klar, dass viele der Teilnehmer angeschlagen waren. Sei es von der am Vortag stattgefundenen Einkampfmeisterschaft oder durch übermässige Bemühungen in der Squashhalle. Am kuriosesten war jedoch die Lädierung durch die suboptimale Kaktuspflege.
 
Da die Zimmer bei der Ankunft noch nicht bezugsbereit waren, ging es relativ rasch mit dem Einlaufen los. Hierbei zeigte sich, dass auch Erwachsene Freude Kindertrainingsobjekten haben. Der eigentlich für die Jugi gedachte heulende Ner(f)ball wurde schnell zum Liebling und löste das klassische Frisbee ab. Besonders zu reden gab jedoch die Zwischenverpflegung. Da das Schöggeliverhalten eines Teilnehmers eher an einen ausgehungerten Hamster als an einen Menschen mit Hirn erinnert, wurde Unmut laut. Die dadurch ausgelöste Frage, ob sechs Pack Ovischöggeli reichen, wurde bis zum letzten Tag innig diskutiert. Festgehalten bleibt, dass Mars nach Umfragewerten am wenigsten beliebt ist, doch am Ende nur noch Snickers in der Tasche zurückblieben. 
 
Im Anschluss stand dann mit Schleuderball wieder etwas Sportliches auf dem Programm. Hierbei überkam bei einem Teilnehmer ein Gedankenblitz, wodurch das unnötige Ballhinterherlaufen ausgeschaltet wurde. Man munkelt, dass dieser geniale Einfall nur dank den regelmässigen Trainingsbesuchen möglich war.
 
Die  Gruppengrösse lies es zu, dass am Nachmittag sowohl Hochsprung als auch Kugelstossen von jedem trainiert werden konnte. Der anschliessende Dauerlauf führte wieder zum Vitaparcour und wurde aufgrund der ausgezeichneten Auskundschaftungen des Vorjahres problemlos gefunden. Für jene welche den Vita nicht zweimal absolvierten, gab es nach diesen Anstrengungen Fusskräftigungen und entspannende Muskellockerungen.
 
Der Abend liess man im Restaurant Schlossfeld bei guten Getränken und einem spannenden Werwölflen ausklingen. Hierbei zeigte sich wieder einmal klar, dass gewisse Personen Mühe bekunden, bei der Kartenaufnahme ein gutes Pokerface aufzusetzen.
 
Wunderbares Tägli
Der zweite Tag brach dank des Weckers etwas gar früh an, was einige ein klein wenig mürrisch stimmte. Nach einer schläfrig geführten Diskussion, oder eher unsittlichem Wörtergrunzen, begaben sich dann doch alle auf den Weg zum Frühstück. Nach einem stärkendem Kaffee und seinen bekannten Folgen trafen sechs weitere Teilnehmer/-innen ein. Bei herrlichem Sonnenschein begann der zweite Trainingstag mit einem Einlaufen, wobei das Wort auch schon die Übung ist. Sprint hiess der erste Block im Anschluss. Zum ersten Mal konnte die günstig angeschafften „Schnäppchen“ BlockX zur Anwendung kommen und vermochten zu überzeugen. Mit frei wählbaren Wurfdisziplinen konnte danach die Zeit bis zum Mittag genutzt werden.
 
Das Nachmittagsprogramm wurde mit einem weiteren Ner(f)ball-Einlaufen eröffnet. Darauffolgend konnten dann die Fähigkeiten im Fachtest oder Weitsprung verbessert werden. Zum Abschluss gab es noch ein zähes zwei Mal 400m Rennen. Hier zeigten einige Geschick mit den Kräfteeinteilungen, wo wiederum andere alles auf einen Lauf konzentrierten. Fazit: Muskelkater für alle!
 
Neben Muskelkater holten sich gewisse Teilnehmer auch einige Fussblasen. Man halte hier fest, dass Fussballtennis barfuss auf einer Tartan-Unterlage zu spielen, nicht zu empfehlen ist. Die obligate Jahresmeisterschaft im Darts fand dieses Mal in einer etwas weit entfernten Bar statt. Offizielles Statement des Oberturners war, dass dort ein besserer Standort zur Verfügung stehe. Böse Zungen murmelten jedoch, dass die Turnverein-Scheibe vergessen wurde. Wie auch immer, es liefen alle im Anschluss an das Nachtessen zum SportRock. Einzelne Turner stellten schnell fest, dass der bekannte Subaru aus dem Vorjahr fehlte. Zwei Wortgewandte Teilnehmer fanden jedoch schnell Ersatz. Neben Darts wurde auch fleissig Tischfussball, Billard und Bowling gespielt. Die Resultate bleiben aber lieber geheim. Auch hochstehende Unterhaltungen über die Benutzung von Ausrufezeichen im Whatsapp wurden geführt, welche gar Arena Niveau aufwies. Um Mittarnacht durfte zu aller Freude auch ein Geburtstag gefeiert werden, und so konnte man den strengen Tag ausgelassen beenden.  
 
Bezauberndes Ende
Am frühen Muttertag trafen sich alle wieder zum Frühstück. Herrlich gewohnt schien die Sonne und die Temperaturen waren angenehm warm. Trainingsbeginn war wieder ein Einlaufen. Die im Voraus befürchtete Runden-Rennerei bestätigte sich. Einzelne Mitglieder vertraten den Standpunkt, dass bei müden Muskeln am letzten Trainingstag ein Spiel angebrachter wäre um die Teilnehmer zu begeistern und motivieren, statt Kreisläufe zu absolvieren. Höchstleistungen waren bei der anschliessenden Pendelstafette und den Wahlprogramms zwischen Speerwurf und Hochsprung keine zu erwarten. Dennoch schlugen sich alle Teilnehmer wacker und durften sich mit einem guten Mittagessen belohnen.
 
Die servierten Spaghetti lösten wahre Euphorie aus und verleiteten ein Mitglied gar zu sagen, dass dies der Höhepunkt des Trainingslagers sei. Unterhaltsam war der Nachmittag nicht nur durch das Programm und das geplante Abschlussspiel, sondern auch durch den 5. Liga Fussballmatch vom FC Willisau. Im Vergleich zum Vortagesspiel war dieser weit unterhaltsamer und lenkte gut von den Muskelbeschwerden ab.
 
Ohne grossen Sonnenbrand oder Verletzungen machten sich alle Teilnehmer gegen 17 Uhr auf die Heimreise. Ein weiteres gelungenes Trainingswochenende war vorbei. Wir danken der guten Organisation und freuen uns aufs nächste Jahr.

 

 

Skiweekend1

Voller Vorfreude kamen alle pünktlich um 7:00 Uhr zum Treffpunkt. Denn am 30.-31. Januar fand das Ski-Weekend des Turnverein Mettmenstetten statt.
Wie es schon frühzeitig hiess, erschienen alle in der Skihose, also fast alle, das Organisatoren-Team Petra Dahinden und Yanick Heiniger hielten sich nicht an die Abmachung und kamen in bequemen Trainerhosen. Gespannt wollten alle wissen wer sich als 13. angemeldet hat, denn diese Person musste den Bericht schreiben. Nun traf es mich, das hätte ich nicht erwartet, denn ich hatte mich am selben Tag als ich die Einladung erhielt angemeldet. Nun ging es los, alle 24 Personen verteilten sich auf fünf Fahrzeuge und die Fahrt Richtung Flumserberg konnte beginnen.

Wir dachten schon wir würden die Sonne an diesem Tag nicht mehr sehen, doch umso weiter wir nach oben kamen, desto schöner wurde es. Im Tannenboden angekommen packten wir unser Material aus und gingen auf Zimmersuche. Kaum zu glauben, dass es in einer Gondelbahn-Station so schöne 6er-Zimmer haben kann. Nicht zu vergessen inklusive eigener Toilette.

Alle freuten sich auf das Ski- und Snowboardfahren. Und nach einem Ansturm auf die Tickets ging es auch schon los. Es gab verschiedene Gruppen, manchmal traf man sich wieder und so schnell man sich fand, verlor man die einten wieder. Ist der Verein hungrig, trifft man alle schnell wieder, pünktlich im Restaurant “Chrüz“ an. Nach einer feinen Stärkung ging auch gleich wieder weiter. Doch manche nahmen es lieber gemütlich und blieben noch eine Weile sitzen. Die herrlichen Pisten musste man geniessen, doch der Aprés Ski darf auch nicht fehlen. Deshalb sah man die einten schon bald auf der Dachterrasse bei Maschgen in 2020 m.ü.M. Der DJ warnte uns oft genug, dass um 17:00 Uhr die letzte Pisten Kontrolle sei und somit machten wir uns auf den Weg in die Unterkunft. Damit die Fahrt nach unten interessanter wurde machten wir ein Spiel. Mann musste aufpassen, dass man kein Taschentuch in der Kapuze hat, sonst war man der Tempomat. Wer wollte das schon sein, möglichst schnell wieder loswerden, das war das Ziel. Im “Chrüz“ vorbei, stiessen wir auf die restliche Gruppe und waren somit wieder komplett. Dadurch wurde das Spiel noch interessanter und mit einigen kleinen stürzen musste man rechnen.

Alle heil unten angekommen ging es in die Toblerone Bar. Nach einem guten Schluck Bier hatten einige das Bedürfnis zu duschen. Bei anderen war das ein Fremdwort und so kamen sie direkt von der Bar zum Abendessen. Mit einem Viergangmenü wurden wir richtig verwöhnt. Gut gestärkt ging es ab in die nächste Bar., denn wir hatten was zum Feiern, ein erfolgreicher Skitag mit Sonnenschein und makellosen Pisten.

Schon kam der nächste Tag, der Morgen war für die einten viel zu schnell da. Doch zwölf von vierundzwanzig gingen powdern. Es war nicht sehr warm und man sah nicht sehr viel, doch der Schnee war wunderschön. Wie es so ist, gibt es immer Gefahren auf der Piste: Sei es ein Schneepfosten, die Schneekanone oder der eigene Skispitz. Doch das landen im Schnee war zum Glück weich. Der Rest der Gruppe amüsierte sich mit Karten spielen und verbrachte den Mittag individuell. Man überlegte sich bei der Rückfahrt den schnellen Weg zu nehmen, aber wir konnten es nicht lassen, noch einmal hoch zu gehen. Beim Maschgenkamm hatte es zum Glück eine Haube, doch der letzte Lift besass leider keine. Es stürmte unglaublich fest, wir waren uns nicht sicher ob es Eisregen oder Graupel war. Doch eines war klar, im Gesicht tat es sehr weh!!!

Skiweekend

Es waren alle froh, als wir unten ankamen, doch die Stimmung war noch immer hervorragend. Stark durchnässt, gingen wir unser Material holen, denn die anderen warteten schon auf uns. Nun ging es wieder Richtung Mettmenstetten, schon verwunderlich wie bei solchen Ausflügen die Zeit vergeht. Traditionell beendeten wir das wunderschöne Ski-Weekend mit einem Stop im Rössli.

Herzlichen Dank an Petra und Yanick !!!

Jessica Suter

 

Generalversammlung des Turnvereins Mettmenstetten

Bericht der 142. Generalversammlung vom 05. Februar 2016, auch erschienen in leicht redigierter Form im Anzeiger für das Amt Affoltern.

Der Vizepräsident und Aktuar Andreas Frick tritt zurück. Olivia Ferrari übernimmt das Vizepräsidium, Aktuarin wird Martina Schär. Nach 30 Jahren Leitertätigkeit wird der Geräteturner Ueli Baumann verabschiedet.

Andreas Frick mit den Nachfolgerinnen Martina Schär und Olivia Ferrari
Andreas Frick verlässt den Vorstand und wird abgelöst durch Olivia Ferrari (rechts) als Vizepräsidentin und Martina Schär als Aktuarin.

Stabilität nützt jedem Verein, und dennoch ist die Erneuerung des Vorstandes von grosser Wichtigkeit. Nachdem an der letztjährigen Generalversammlung des Turnvereins Mettmenstetten Nik Junker als neuer Präsident gewählt worden war, bestand er die Feuertaufe an der diesjährigen Versammlung mit bravour. Es hat sich mittlerweilen als Tradition etabliert, dass die Mitglieder im Rösslisaal zum Spaghettiplausch eingeladen werden, damit sie die Versammlung nicht mit knurrenden Mägen über sich ergehen lassen müssen. Wobei es nach dem Essen jeweils eine spezielle Attraktion gibt, die sich niemand entgehen lassen will: den Jahresbericht des Vizepräsidenten Andreas Frick, der jeweils mit so viel Witz, Schalk und Erinnerungen weckenden Nebenbemerkungen gespickt ist, dass der Applaus den Dezibel-Wert einer Zugabe in einem Konzert erreicht. Leider war dies das letzte Mal, den Andreas Frick tritt aus dem Vorstand zurück, bleibt aber weiterhin als Leiter in der Leichtathletik-Riege tätig.

Martina Schär und Olivia Ferrari rücken nach

Das Amt des Aktuars übernimmt Martina Schär, aktive Turnerin und angehende Primarlehrerin, welche die besten Voraussetzungen für dieses Amt mit sich bringt. Das Vizepräsidentenamt übernimmt Olivia Ferrari, die bereits im Vorstand aktiv war für das Ressort Presse. Der übrige Vorstand und der noch junge Präsident Nik Junker liessen sich alle einstimmig und mit Applaus in ihren Chargen bestätigen.

«Las Vegas» war inhaltlich ein Erfolg

Der Verein blickt wiederum auf ein erlebnis- und erfolgreiches Vereinsjahr zurück, wobei vor allem das alle zwei Jahre stattfindende Turnerchränzli unter dem Motto «Las Vegas» eines der Highlights war. Weniger Erfreuliches konnte Andreas Frick allerdings vom organisatorischen Ablauf berichten. Wegen des freien Eintritts und der Abschaffung der Vorreservationen wurden die Veranstaltungen überrannt, und einige mussten enttäuscht nach Hause gehen, ohne einen Platz in der restlos gefüllten Wygarten-Halle gefunden zu haben. Und diejenigen, die Platz gefunden hatten, waren nicht alle bereit, einen freiwilligen Beitrag in die Kollekte zu geben. So stand dem Negativrekord bei der Kollekte ein Positivrekord in Festwirtschaft und Tombola gegenüber. Änderungen für die nächste Auflage des Chränzli sind aber bereits in Planung.

Ueli Baumann
Ueli Baumann wird nach über 30 Jahren Leitertätigkeit bei den Geräteturnern verabschiedet.

Und immer wieder Papiersammlung

Nicht nach den Erwartungen entwickelt haben sich die Papiersammlungen, die der Turnverein zu Gunsten der politischen Gemeinde Mettmenstetten durchführt, und die eine der wichtigsten Einnahmequellen des Vereins sind. Mit der Ausweitung von vier auf fünf Sammeltermine stiegen letztlich nur die Kosten auf der Aufwandseite an, ohne dass es gelungen wäre, mehr Papier zu sammeln. Darum wird ab diesem Jahr wieder aufs alte Regime mit vier Sammelterminen zurückgewechselt, in der Hoffnung, dass damit das budgetierte Defizit des Vereins etwas milder ausfalle.

Über 30 Jahre in der Halle

Bei den Leitern des Geräteturnens, einer der aktivsten Riegen des Vereins mit 45 Kindern im Alter von 6 bis 21 Jahren, wurde nach über 30 Jahren intensiven Engagements Ueli Baumann verabschiedet. Andreas Leidenix hob in seiner Laudatio hervor, dass Ueli von den Kindern sehr geschätzt wurde, und vor allem die älteren unter ihnen seine Ratschläge sehr gut aufnahmen. Auch Andreas Foster trat im Laufe des Vereinsjahres zurück, wurde aber bereits früher verabschiedet.

Mättmi bewegt

Zusammen mit allen anderen Sportvereinen im Dorf plant der Turnverein einen Plausch-Sportanlass als Beitrag zum 900-Jahr-Jubiläum der Gemeinde. Am alten Grümpi-Termin, das heisst, am Samstag, 27. August, wird unter dem Motto «Mättmi bewegt» ein spielerischer Wettkampf für Gross und Klein durchgeführt, bei dem der Turnverein zwei Posten gestalten und betreuen wird.

Das diesjährige Turnerchränzli wurde förmlich überrannt. Rund 1‘100 Zuschauer pilgerten an den vergangenen Wochenenden in die Turnhalle Wygarten.

Durch die Abende führten uns die beiden Moderatoren Olivia Ferrari und Andreas Leidenix mit viel Witz und Charme. Sie verzauberten uns mit sagenhaften Kartentricks oder zeigten dem Publikum, wie ein richtiges Pokerface aufgesetzt wird. Als erstes stürmten die jungen show stars vom Kinderturnen die Bühne. Sie zeigten die Höhen und Tiefen von Las Vegas, dem diesjährigen Motto des Turnerchränzlis. Weiter ging es mit dem Muki-Turnen, welche uns eine der bekanntesten Zaubershows der Spieler Stadt vorführten. So viele weisse Tiger trifft man nur selten an. Dass man mit Pokerkarten nicht nur zocken sondern auch tanzen kann, bewies die mittlere Meittli Jugi. Aber auch die Schattenseiten des Glückspiels wurden nicht verschwiegen. Die kleine Buebe Jugi zeigte auf der Bühne, was wahrscheinlich jedem Kasino Besucher einmal wiederfahren ist. Eine heisse Sole legte die anschliessende mittlere Meitli Jugi aufs Parkett. Ihre Aufführung zu Cowboys und Indianer weckte bei manchen Zuschauern Erinnerungen an vergangene Fasnachten. Die kleinen Akrobaten der Geräteturner Kinderriege versetzten danach das Publikum in Stauen. Die jungen Turnerinnen und Turner flogen förmlich über die Bühne. An coolheit nicht zu überbieten war die grosse Buebe Jugi zur Hommage an den King of Rock n Roll. Sie zeigten nicht nur tänzerisches Können, sondern auch dass die Kotletten bei manchen Männern sehr früh zu wachsen beginnen.

Nach einer kurzen Pause flogen wieder Akrobatinnen und Akrobaten. Durch die gute Darbietung der aktiven Geräteturner, fühlte sich das Publikum wie in einer echten Vorstellung des Cirque du Soleil. Wie Mann verführt zeigte die Leichtathletik Riege. Nach Ihrer Vorstellung steht fest, dass flinke Beine zu haben nicht nur in sportlicher Hinsicht ein Vorteil ist. Der Frauenturnverein zeigte im Anschluss eine Nummer aus den 70er. In Ihrer Abba Vorstellung klopften sie alle Bälle weich oder auch von der Bühne. Den Zuschauern heizte danach die grosse Meitli Jugi ein, ganz nach dem Motto Ihrer Darbietung als Cheerleader. Die langersehnte Frage vieler Frauen was Männer unter sich in einer Bar so treiben, beantwortete die Männerriege. Ob jetzt wirklich in jeder Bar so getanzt wird, sei dahingestellt. Auf die etwas in die Jahre gekommenen Herren folgte ein wahrer Augenschmaus. Die aktiven Frauen hüpften in 20er Jahre Kostüme und sorgten für richtig gute Stimmung. Auch bei der Putzkolone und der Bühnencrew sorgten sie für Bewegung, da Ihre Kleider etwas viele Federn hinterliessen. Viel Applaus erntete die Geräteturner Sektion mit Ihrer footlose Aufführung. Bei dieser Vorstellung herrschte wahrlich eine Partystimmung. Dass das Beste zum Schluss kommt ist weitgehend bekannt und so auch am Turnerchränzli. Die aktiven Männer sorgten für ohrenbetäubendes Kreischen mir Ihrer Chippendales Nummer. Zum Glück haben alle Männer, für die weiteren Vorstellungen, wieder ein Unterhemd auftreiben können.

Für kulinarische Höhepunkte sorgte wieder Mark Gut und sein Team. Auch konnte wieder nach den Abendvorstellungen die eigenen Tanzkünste unter Beweis gestellt werden. Das Palmbeachduo spielte bekannte Hits was beim Publikum sehr gut ankam. Die legendäre Turnerbar konnte gar einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Durch die gute und ausgelassene Stimmung, blieben die Leute bis in die frühen Morgenstunden. Undenkbar ist ein Chränzli ohne die Tombola. Dank zahlreichen Sponsoren konnten wieder sagenhafte Preise abgeräumt werden.

Alles in allem war es wieder eine gelungene Veranstaltung und alle Turnerinnen und Turner freuen sich bereits jetzt auf das nächste Turnerchränzli.
Daniel Rissi

chraenzli 2 20151124 1371661422  chraenzli 3 20151124 1850416898

chraenzli 4 20151124 1017444349

 

Am Wochenende vom 19. und 20. September 2015 fand die diesjährige Turnfahrt statt.
Die Teilnehmer trafen sich um 8:30 Uhr bei der Turnhalle Gramatt. Nach einigen Stafetten als Morgensport ging es in 2 Bussen nach Oberarth ins Horseshoe. Die Busse wurden folgendermassen eingeteilt: Im etwas neueren Renault Trafic waren 7 der 16 Teilnehmer, welche etwas femininer wirkten. Im zweiten, älteren Bus mit den undichten Fenstern und deutlich mehr Testosteron waren die restlichen 9 Mitglieder.
Im Horseshoe wurde die Hauseigene Brauerei besichtigt und das Bier selbstverständlich verkostet.
Nach den Weisswürsten zum Znüni ging es weiter nach Cham, um den beim Morgensport begonnenen Wettkampf zu beenden.

Nach dem Minigolf ging es weiter nach Wolhusen. Die Region wurde ihrem Ruf gerecht und begrüsste uns mit einigen Hagelkörnern und strömendem Regen. Gott sei Dank hörte der Hagel bald auf und unter dem leichten Nieselregen liefen wir los. Nach ca. 2h ohne Halt kamen wir mit relativ wenigen Feststoffen in unserem Ernährungstrakt in Entlebuch an.

Nachdem Olivia und Nik unsere Busse geholt haben ging es ab nach Finsterwald, wo wir uns in unseren Massenschlägen vom Gasthaus Gfellen einrichten konnten. Wiederum gab es ein Zimmer mit viel Testosteron und ein Zimmer mit mehr Östrogen. Um ca. 8 Uhr konnten wir unseren über den Tag angestauten Hunger bei einem guten Cordon-Bleu mit Pommes und unser Durst mit diversen Getränken stillen.
Da das Restaurant bereits zu früher Abendstunde (ca. 1:30 Uhr) schliessen wollte entschloss sich eine Gruppe männlicher Teilnehmer, das Restaurant selber zu schliessen und sich mit der einen oder anderen Runde Bösi die Zeit zu vertreiben. Der Testosteronblock wurde dann vom „Tagesdubel“ ins Bett befördert, als dieser nach dem Bösi bei 79 doch tatsächlich 81 sagte.

Nach ein paar Stunden Schlaf wurde ab 9 Uhr gefrühstückt. Ein zweites Mal nach dem ausgiebigen Abendessen wurde damit bestätigt, dass es der Wirt mit uns gut gemeint hat.

Nach dem Frühstück ging es mit vollen Mägen an den Sempachersee um Stand Up Paddeln auszuprobieren. Wie auch schon im letzten Jahr blieb dieses Jahr also auch wieder niemand trocken. Eine Herzliche Gratulation gilt an dieser Stelle auch noch Mark Gut, der das Abschliessende Rennen des Testosteronblocks souverän gewann.
Um die Energie wieder aufzutanken konnte der bereits wieder anwesende Hunger mit Pizza übertönt werden.

Mit wieder vollem Magen ging es nach Adelwil, wo wir Stadtkinder einen waschechten Bauernhof besichtigen konnten. Dank unseren Organisatoren wissen wir jetzt also von wo die Milch kommt ;)
Zum Schluss wurde bei einem abschliessenden Dessert der letzte Gluscht noch gestillt. Es gab ein Bauernhof-Glace, welches von der Bäuerin höchstpersönlich hergestellt wird.

TV Mettmenstetten